Sizilien: Die Kornkammer wird zur Steppe
vor 1 Tag
Sizilien war schon für die Römer wichtig für die Ernährung. Bis
heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide,
sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die
Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Bö ...
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Beschreibung
vor 1 Tag
Sizilien war schon für die Römer wichtig für die Ernährung. Bis
heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide,
sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die
Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Böden
zur Wüste zu werden. Die höchste bisher in Europa gemessene
Temperatur liegt bei 48,8 Grad Celsius. Gemessen wurde sie auf
Sizilien. Im Sommer 2024 war die Dürre auf der Mittelmeerinsel so
gross, dass die Bauern gezwungen waren, Tiere notzuschlachten und
Zitrusbäume auszureissen. Der Klimawandel bedroht Sizilien als
wichtige Kornkammer. Das Innere der Insel droht zur Wüste zu
werden. 70 Prozent der Fläche sei betroffen, schätzt der
italienische Forschungsrat. «Die Sahara dehnt sich aus gegen
Norden», sagt Klimawissenschaftler Davide Faranda, «sie ist bereits
in die südlichen Gebiete Europas eingezogen». Sizilien muss mit
mehr Wetterextremen auskommen. Wie gehen die sizilianischen
Bäuerinnen und Bauern mit dieser Situation um? Werden die Zitronen
nun durch tropische Avocados ersetzt? Und woher beziehen Länder wie
die Schweiz in Zukunft im Winter Gemüse und Früchte, wenn die
Trockenheit im Mittelmeerraum weiter zunimmt?
heute, exportiert die grösste Insel Italiens nicht nur Getreide,
sondern auch Zitronen, Orangen und viel Gemüse – auch in die
Schweiz. Doch nun droht ein grosser Teil der ertragreichen Böden
zur Wüste zu werden. Die höchste bisher in Europa gemessene
Temperatur liegt bei 48,8 Grad Celsius. Gemessen wurde sie auf
Sizilien. Im Sommer 2024 war die Dürre auf der Mittelmeerinsel so
gross, dass die Bauern gezwungen waren, Tiere notzuschlachten und
Zitrusbäume auszureissen. Der Klimawandel bedroht Sizilien als
wichtige Kornkammer. Das Innere der Insel droht zur Wüste zu
werden. 70 Prozent der Fläche sei betroffen, schätzt der
italienische Forschungsrat. «Die Sahara dehnt sich aus gegen
Norden», sagt Klimawissenschaftler Davide Faranda, «sie ist bereits
in die südlichen Gebiete Europas eingezogen». Sizilien muss mit
mehr Wetterextremen auskommen. Wie gehen die sizilianischen
Bäuerinnen und Bauern mit dieser Situation um? Werden die Zitronen
nun durch tropische Avocados ersetzt? Und woher beziehen Länder wie
die Schweiz in Zukunft im Winter Gemüse und Früchte, wenn die
Trockenheit im Mittelmeerraum weiter zunimmt?
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