Madagaskar: Wenn Korruption den Wasserhahn trockenlegt
vor 15 Stunden
Im Herbst 2025 hatten Proteste der jungen Bevölkerungsmehrheit, der
GenZ, in Madagaskar zu einem Regimewechsel geführt. Auslöser war
die Wasserkrise in dem südostafrikanischen Inselstaat. Eine
militärgeführte Übergangsregierung verspricht nun Lösungen ...
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Beschreibung
vor 15 Stunden
Im Herbst 2025 hatten Proteste der jungen Bevölkerungsmehrheit, der
GenZ, in Madagaskar zu einem Regimewechsel geführt. Auslöser war
die Wasserkrise in dem südostafrikanischen Inselstaat. Eine
militärgeführte Übergangsregierung verspricht nun Lösungen. Aber
die Skepsis bleibt. Madagaskar hat schon viele Krisen und
Regimewechsel erlebt. Es sei wie ein Land des ständigen Neuanfangs,
der immer wieder scheitert, beschreibt Historiker Harilala
Ranjatohery die Situation in seiner Heimat. Die GenZ-Proteste im
letzten Herbst haben bei ihm jedoch leise Hoffnungen geweckt. Sie
hatten sich zuerst am Thema Wasser entzündet - denn selbst in den
Wohnungen der Hauptstadt Antananarivo kommt kaum ein Tropfen mehr,
weil die öffentlichen Gelder für die Infrastruktur in korrupten
Kanälen versickert sind. In den Provinzen führen Misswirtschaft und
Klimawandel zu Dauerdürren, Hunger und chronischer Mangelernährung.
Die neue militärgeführte Übergangsregierung hat grundlegende
Reformen, ein Referendum und demokratische Wahlen 2027 versprochen.
In der Protestbewegung jedoch wachsen Zweifel, ob diesen
Versprechen auch Taten folgen. Einige junge Leute wollen nicht
darauf warten, sondern arbeiten selbst an Lösungen, um die Krise zu
lösen und Perspektiven zu schaffen.
GenZ, in Madagaskar zu einem Regimewechsel geführt. Auslöser war
die Wasserkrise in dem südostafrikanischen Inselstaat. Eine
militärgeführte Übergangsregierung verspricht nun Lösungen. Aber
die Skepsis bleibt. Madagaskar hat schon viele Krisen und
Regimewechsel erlebt. Es sei wie ein Land des ständigen Neuanfangs,
der immer wieder scheitert, beschreibt Historiker Harilala
Ranjatohery die Situation in seiner Heimat. Die GenZ-Proteste im
letzten Herbst haben bei ihm jedoch leise Hoffnungen geweckt. Sie
hatten sich zuerst am Thema Wasser entzündet - denn selbst in den
Wohnungen der Hauptstadt Antananarivo kommt kaum ein Tropfen mehr,
weil die öffentlichen Gelder für die Infrastruktur in korrupten
Kanälen versickert sind. In den Provinzen führen Misswirtschaft und
Klimawandel zu Dauerdürren, Hunger und chronischer Mangelernährung.
Die neue militärgeführte Übergangsregierung hat grundlegende
Reformen, ein Referendum und demokratische Wahlen 2027 versprochen.
In der Protestbewegung jedoch wachsen Zweifel, ob diesen
Versprechen auch Taten folgen. Einige junge Leute wollen nicht
darauf warten, sondern arbeiten selbst an Lösungen, um die Krise zu
lösen und Perspektiven zu schaffen.
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