Weniger Westen: Wie bleibt Europa relevant, Daniel Marwecki?

Weniger Westen: Wie bleibt Europa relevant, Daniel Marwecki?

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

Was bleibt von Europa, wenn die Welt sich neu ordnet?

In der zweiten Episode von Turning South spricht Journalistin
Tina Gerhäusser mit dem Politikwissenschaftler Daniel Marwecki
über die großen Machtverschiebungen des 21. Jahrhunderts. Seine
These: Die Zeit westlicher Dominanz geht zu Ende. Neue
Machtzentren entstehen. Europa müsse lernen, mit diesem relativen
Bedeutungsverlust umzugehen und seinen Platz in einer
multipolaren Welt neu zu definieren.

Über diese Fragen kann man nicht nur in Berlin reden. Deshalb
kommen führende Stimmen aus afrikanischen Ländern zu Wort und
setzen die Themen: Reicht Europas Angebot an Partnerschaft, wenn
andere Akteure mit Investitionen und Infrastrukturprojekten
auftreten? Und würde eine Reform des UN-Sicherheitsrats die
globale Zusammenarbeit stärken oder eines der letzten
handlungsfähigen internationalen Foren schwächen?

Daniel Marwecki antwortet und skizziert, wie Europa in einer Welt
bestehen kann, die nicht länger vom Westen geprägt wird.

Turning South ist der Podcast von Global Perspectives – für alle,
die verstehen wollen, wie sich die internationale Ordnung
verändert und welche Rolle die Beziehungen zu den Ländern des
Globalen Südens dabei spielen. Denn Fragen von Wirtschaft,
Rohstoffen, Fachkräften, Gesundheit, Digitalisierung und
Klimaschutz lassen sich künftig nur gemeinsam beantworten.

globalperspectives.org

Die Fakten zur Folge:


Jeder vierte Mensch wird bis 2050 auf dem afrikanischen
Kontinent leben (UN DESA)

12 der 20 am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften liegen
dort (Table Media, Germany Trade & Invest)

Altersdurchschnitt auf dem Kontinent: 19 Jahre (UN DESA)

China für rund 120 Länder der größte Handelspartner (Germany
Trade & Invest)

Ca. 30% der globalen Industrieproduktion entfallen auf China
(Wirtschaftskammer Österreich)

Über 40% der Weltbevölkerung leben mit knapp 7 US-Dollar pro
Tag (Weltbank)

Rund 1,2 Milliarden Menschen weltweit leben in informellen
Siedlungen (Frankfurter Rundschau)

Der unteren Hälfte der Weltbevölkerung gehören 1-2 % der
globalen Vermögen (World Inequality Lab)

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