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Beschreibung
vor 1 Monat
Nach zwei herausragenden Konzerten im vergangenen Jahr setzen die
Bamberger Symphoniker den auf zwei Jahre angelegten Brahms-Zyklus
im kommenden Sommer fort. Dieses besondere und exklusive Format,
das die Aufführung aller Brahms-Sinfonien im Wiesbadener Kurhaus
beinhaltet, würdigt nicht nur Brahms außergewöhnliches OEuvre,
sondern macht zugleich erlebbar, welche künstlerische Kraft,
klangliche Signatur und Ausdruckstiefe dieses traditionsreiche
Orchester zu
bieten hat. Bekannt für den warmen, intensiven und zugleich
strahlenden „böhmischen Klang“, sind die Bamberger Symphoniker
geradezu prädestiniert für die Aufführung Brahms’scher Werke.
Seit zehn Jahren leitet der aufstrebende Tscheche
Jakub Hrůša die Geschicke des Orchesters und entwickelt seither
nicht nur den Ensembleklang in die Zukunft, sondern verfolgt
konsequent auch seinen Anspruch, den musikalischen Nachwuchs zu
fördern. In diesem Jahr konzertieren die Bamberger Symphoniker
mit zwei herausragenden jungen Talenten: dem mittlerweile
international erfolgreichen Pianisten Lukas Sternath sowie
unserer diesjährigen Fokus-Künstlerin María Dueñas, die mit ihrem
beeindruckend virtuosen Violinspiel inzwischen mit der jungen
Anne-Sophie Mutter verglichen wird. Dass Brahms Werke in
Wiesbaden eine besondere Resonanz entfalten, ist vielleicht kein
Zufall: In hiesiger Sommerfrische fand der Wahl-Wiener 1883 die
nötige Muße und Inspiration zur Komposition seiner dritten
Sinfonie. Zum großen Finale erklingt neben Brahms einzigem
Violinkonzert seine von sommerlicher Heiterkeit durchzogene
zweite Sinfonie. Mit diesen beiden hochkarätig besetzten
Konzertabenden findet der Brahms-Zyklus an diesem Juli-Wochenende
seinen glanzvollen Abschluss.
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