#EinBlick – nachgefragt Steffen Bohm & Mathias Stöwhas: ProReVers – wie gelingt Versorgungsplanung auf dem Land?
vor 1 Tag
Gespräch über das Innovationsfondsprojekt ProReVers und
Versorgungsplanung im ländlichen Brandenburg: Demografie und
Bedarfsplanung, Ambulantisierung und ihre Grenzen,
Planungskonferenzen und Hybrid-DRG – und was davon in der Praxis
wirklich trägt
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
EinBlick – nachgefragt Podcast mit Interviews und Diskussionsrunden
mit Expert:innen des Gesundheitswesens ProReVers – wie gelingt
Versorgungsplanung auf dem Land? Fachjournalist und
EinBlick-Redakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Steffen Bohm und
Prof. Mathias Stöwhas über sektorenübergreifende Versorgungsplanung
im ländlichen Brandenburg, regionale Planungskonferenzen und die
Lücke zwischen Theorie und Praxis. Das Innovationsfondsprojekt
ProReVers – kurz für »Prospektive regionale sektorenübergreifende
Versorgungsplanung« – ist im Oktober 2023 gestartet und wird vom
Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss mit rund 1,1
Millionen Euro gefördert. Untersucht wurde am Beispiel der
Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin im Nordosten
Brandenburgs, wie ambulante und stationäre Versorgung über die
Sektorengrenzen hinweg gemeinsam und bedarfsgerecht geplant werden
können. Konsortialführer ist die AGENON; Konsortialpartner sind die
AOK Nordost, die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, die KMG
Kliniken und die Medizinische Hochschule Brandenburg. Steffen Bohm
ist Geschäftsführer der AGENON Gesellschaft für Forschung und
Entwicklung im Gesundheitswesen in Berlin und Projektleiter von
ProReVers. Er ist seit rund dreißig Jahren in der
Versorgungsforschung und Beratung im Gesundheitswesen tätig.
Professor Mathias Stöwhas ist Mediziner und Leiter
Medizincontrolling bei den KMG Kliniken; zugleich lehrt er als
Professor für Medizincontrolling an der Medical School Berlin. Die
KMG Kliniken sind als Konsortialpartner an ProReVers beteiligt. Im
Interview sprechen beide über die demografische Entwicklung in der
Region, über Ambulantisierungspotenziale und ihre Grenzen in der
Praxis, über die regionale Planungskonferenz als neues Instrument
und über Hybrid-DRG. Zum Schluss wird es grundsätzlich: Bohm
fordert vom Bund ein in sich geschlossenes, praxistaugliches
Konzept für die sektorenübergreifende Planung statt eines weiteren
»Reformchens« – und Stöwhas plädiert dafür, Reformpläne von denen
auf Umsetzbarkeit prüfen zu lassen, die sie täglich umsetzen
müssen: den Praktikern in der Versorgung.
mit Expert:innen des Gesundheitswesens ProReVers – wie gelingt
Versorgungsplanung auf dem Land? Fachjournalist und
EinBlick-Redakteur Christoph Nitz im Gespräch mit Steffen Bohm und
Prof. Mathias Stöwhas über sektorenübergreifende Versorgungsplanung
im ländlichen Brandenburg, regionale Planungskonferenzen und die
Lücke zwischen Theorie und Praxis. Das Innovationsfondsprojekt
ProReVers – kurz für »Prospektive regionale sektorenübergreifende
Versorgungsplanung« – ist im Oktober 2023 gestartet und wird vom
Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss mit rund 1,1
Millionen Euro gefördert. Untersucht wurde am Beispiel der
Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin im Nordosten
Brandenburgs, wie ambulante und stationäre Versorgung über die
Sektorengrenzen hinweg gemeinsam und bedarfsgerecht geplant werden
können. Konsortialführer ist die AGENON; Konsortialpartner sind die
AOK Nordost, die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, die KMG
Kliniken und die Medizinische Hochschule Brandenburg. Steffen Bohm
ist Geschäftsführer der AGENON Gesellschaft für Forschung und
Entwicklung im Gesundheitswesen in Berlin und Projektleiter von
ProReVers. Er ist seit rund dreißig Jahren in der
Versorgungsforschung und Beratung im Gesundheitswesen tätig.
Professor Mathias Stöwhas ist Mediziner und Leiter
Medizincontrolling bei den KMG Kliniken; zugleich lehrt er als
Professor für Medizincontrolling an der Medical School Berlin. Die
KMG Kliniken sind als Konsortialpartner an ProReVers beteiligt. Im
Interview sprechen beide über die demografische Entwicklung in der
Region, über Ambulantisierungspotenziale und ihre Grenzen in der
Praxis, über die regionale Planungskonferenz als neues Instrument
und über Hybrid-DRG. Zum Schluss wird es grundsätzlich: Bohm
fordert vom Bund ein in sich geschlossenes, praxistaugliches
Konzept für die sektorenübergreifende Planung statt eines weiteren
»Reformchens« – und Stöwhas plädiert dafür, Reformpläne von denen
auf Umsetzbarkeit prüfen zu lassen, die sie täglich umsetzen
müssen: den Praktikern in der Versorgung.
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