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Beschreibung
vor 1 Monat
Die Diskussion über die Rückgabe kolonialen Kulturguts aus Museen
hat die Schweiz längst erreicht. 2026 bekommt sie neue Impulse
aus Bern: Ein Kooperationsprojekt unter dem Titel «After
Restitution» zwischen dem Historischen Institut der Universität
Bern und dem Berner Historischen Museum, unterstützt von der
«Initiative Afrique» der Universität Bern, will den Dialog über
die Rückgabe von Sammlungen fördern und neue
Forschungsperspektiven auf die Geschichte Afrikas eröffnen.
Anlässlich dessen fand vergangene Woche eine Podiumsdiskussion
statt. Im Zentrum stand die Frage: Was passiert «after
restitution»? Also: Was geschieht nach der Rückgabe von
Kulturgütern? Wie können Museen, Forschung und Gesellschaft
künftig zusammenarbeiten? Und wie lassen sich neue Netzwerke
bilden?
Die senegalesische Kuratorin und Forscherin Ken Aïcha Sy war Teil
des Podiumsdiskussion und hat das Projekt «Survival Kit» ins
Leben gerufen – ein fünfjähriges Forschungsprojekt, das die
senegalesische Kunstszene und bedeutende Künstler:innen zwischen
den 1960er- und 1990er-Jahren in den Fokus rückt und sich damit
auf die Suche nach den Kunstwerken ihres Vaters machte.
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