Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Folge von „Deutsch mal anders – Gedankengänge
über Sprache, Lernen und Bildung“ geht es um eine
Praxis, die seit Jahren kritisiert wird und dennoch erstaunlich
stabil bleibt: das Auswendiglernen.
Warum hält sich diese Form des Lernens so hartnäckig?
Die Antwort liegt weniger in pädagogischer Überzeugung als häufig
in der Logik bestehender Systeme: Reproduktion schafft
Vergleichbarkeit, erleichtert Prüfungen und erzeugt messbare
Ergebnisse.
Problematisch wird es jedoch dort, wo Wiederholung mit echter
Kompetenz verwechselt wird.
Gerade im Sprachunterricht wird diese Differenz besonders
sichtbar: Prüfungen werden bestanden, Zertifikate erworben und
dennoch entsteht in spontanen Gesprächssituationen häufig
erhebliche Unsicherheit.
Was bedeutet das für unser Verständnis von Lernen, Prüfungen und
Kompetenz in einer Zeit, in der Wissen jederzeit verfügbar ist?
Genau darüber spreche ich in dieser Folge.
Daniela Lotzen | Sprachbildung neu denken – zwischen
Unterrichtspraxis und Systemlogik
Weitere Episoden
24 Minuten
vor 1 Woche
14 Minuten
vor 2 Wochen
19 Minuten
vor 4 Wochen
21 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.