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Beschreibung
vor 3 Monaten
Warum fällt es uns so schwer, Menschen zu verlassen, die uns
nicht guttun? Ob am Arbeitsplatz, in der Familie oder in der
Partnerschaft – abhängige Beziehungen folgen oft einem
schmerzhaften Muster: Der andere wird nicht als eigenständiges
Gegenüber gesehen, sondern für die eigenen Bedürfnisse
funktionalisiert.
In dieser Folge ergründe ich die psychologischen Hintergründe,
warum wir oft „überlang" in leidvollen Situationen verharren, und
wie der Mechanismus der Identifikation mit dem Aggressor uns in
der Falle hält.
In dieser Episode besprechen wir:
Die Illusion der Heilung: Warum der Glaube,
den Partner durch grenzenlose Liebe von Gewalt oder
Egozentrizität heilen zu können, oft eine narzisstische
Fantasie ist.
Identifikation mit dem Aggressor: Was hinter
dem sogenannten „Stockholm-Syndrom" in Beziehungen steckt und
warum Opfer beginnen, die Taten ihres Gegenübers zu
rechtfertigen.
Der Wiederholungszwang: Warum wir uns oft
nicht das aussuchen, was uns guttut, sondern das, was uns
vertraut ist – und wie frühe Prägungen unsere Partnerwahl
steuern.
Wege aus der Dynamik: Warum echte
Veränderung erst entsteht, wenn Situationen konsequent
beendet werden, und wie professionelle Beratung dabei hilft,
die Zuschauerperspektive auf das eigene Leben einzunehmen.
Es erfordert Mut, den Teufelskreis aus Gewalt und Rechtfertigung
zu durchbrechen. Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie lernen können,
Ihre eigenen Verhaltensmuster zu erkennen, um sie nicht zum
hundertsten Mal wiederholen zu müssen.
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