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Beschreibung
vor 3 Monaten
Das Herz ist in unserer Vorstellung weit mehr als nur ein Muskel,
der Blut pumpt. Wir sprechen davon, dass uns das „Herz in die
Hose rutscht", dass es uns „bis zum Hals klopft" oder dass es
„bricht". Als Psychiaterin weiß ich: Diese Redewendungen
beschreiben eine tiefsitzende medizinische Realität. Das Herz ist
unser zentraler Bindungsspeicher.
In dieser Folge beleuchte ich die faszinierende, aber oft
beängstigende Schnittstelle zwischen Kardiologie und Psychologie.
Wir besprechen, warum Menschen mit kerngesundem Herzen Todesangst
und Vernichtungsschmerz erleben können und was passiert, wenn
Emotionen direkt in den Körper „springen".
In dieser Episode besprechen wir:
Das Herz als Emotionsmotor: Warum sich
Gefühle wie Liebe, Angst und Beklemmung unmittelbar auf
unseren Herzrhythmus auswirken.
Panikattacken und „Herzneurosen": Wie die
Angst vor dem Sterben massive körperliche Symptome auslöst,
die selbst Notärzte und Intensivstationen weltweit vor
Herausforderungen stellen.
Das Broken-Heart-Syndrom: Warum der Verlust
eines geliebten Menschen oder eine drohende Trennung
tatsächlich lebensbedrohliche körperliche Folgen haben kann.
Psychosomatik in der Moderne: Warum eine
rein organische Behandlung oft zu kurz greift und warum
Zuwendung, Worte und das Verstehen von Bindungsängsten für
die Heilung essenziell sind.
Erfahren Sie, warum das Gefühl einer drohenden Trennung manchmal
schwerer wiegt als ein realer Unfall und wie wir lernen können,
die Sprache unseres Herzens besser zu deuten, wenn die Seele um
Hilfe ruft.
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