Folge: Sexualität als Waffe – Die dunkle Wahrheit hinter sexueller Gewalt

Folge: Sexualität als Waffe – Die dunkle Wahrheit hinter sexueller Gewalt

vor 2 Monaten
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Beschreibung

vor 2 Monaten

In meiner Arbeit als forensische Psychiaterin und
Gerichtsgutachterin begegnen mir oft die tiefsten menschlichen
Abgründe. Einer der dunkelsten ist der Moment, in dem die
intimste Form der Kommunikation zerstört wird: wenn Sexualität
als Gewaltwerkzeug eingesetzt wird.


In dieser Folge räume ich mit dem Irrglauben auf, Vergewaltiger
seien einfach unkontrollierbar triebgesteuert oder schlichtweg
"hochpotent". Sexuelle Gewalt ist fast immer eine bewusste
Demonstration von Macht, ein Versuch, sich jemanden untertan zu
machen, und oft das Resultat eines zutiefst verletzten
Selbstwerts.


In dieser Episode besprechen wir:




Macht statt Leidenschaft: Warum sexuelle
Gewalt – sei es als Demonstration in Kriegen oder hinter
verschlossenen Türen – meist dazu dient, den anderen völlig
wehrlos zu machen.




Grauzonen und toxische Rache: Wie sich in
hochgradig ambivalenten Beziehungen die Grenzen verschieben
und warum der Vorwurf sexueller Gewalt manchmal auch
nachträglich als Rachewaffe eingesetzt wird.




Der forensische Prozess: Ein Blick hinter
die Kulissen spektakulärer Gerichtsprozesse: Wie wir als
Gutachter die Gefährlichkeit und Perversion der Täter, die
Traumatisierung der Opfer sowie die Glaubwürdigkeit von
Aussagen prüfen.




Das Profil der Täter: Vom sogenannten
"Zornvergewaltiger", der aus Hass Schmerzen zufügt, bis hin
zu stark gehemmten Männern, die durch absolute Wehrlosigkeit
des Opfers ihre Omnipotenzfantasien ausleben wollen.




Der Fall Pelicot: Was der erschütternde Fall
aus Frankreich – bei dem ein Mann seine Frau sedierte und
anderen Männern überließ – uns über Voyeurismus, Sadismus und
das zwingende Bedürfnis nach absoluter Kontrolle lehrt.




Es ist ein hartes, aber essenzielles Thema. Begleiten Sie mich in
den Gerichtssaal und in die Psyche der Täter, um zu verstehen,
welche psychischen Gründe wirklich hinter diesen Taten stecken.
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