Folge: Die Masken der Scham – Warum wir unser wahrstes Selbst verbergen

Folge: Die Masken der Scham – Warum wir unser wahrstes Selbst verbergen

vor 2 Monaten
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Beschreibung

vor 2 Monaten

„Alles Tiefe liebt die Maske", schrieb schon Friedrich Nietzsche.
Kaum ein Satz trifft den Kern der menschlichen Psyche so präzise
wie dieser, wenn es um das Gefühl der Scham geht. Scham ist das
vielleicht verletzlichste und tiefste Gefühl, das wir besitzen –
und gerade deshalb tritt es fast nie offen zu Tage, sondern
verbirgt sich hinter kunstvollen Masken.


In dieser Folge lade ich Sie ein, gemeinsam mit mir hinter diese
Fassaden zu blicken. Wir untersuchen, warum Scham nicht nur
bedeutet, etwas falsch gemacht zu haben, sondern das Gefühl
vermittelt, als Ganzes „falsch" zu sein.


In dieser Episode besprechen wir:




Schuld vs. Scham: Warum das Schuldgefühl
sagt „Ich habe einen Fehler gemacht", während die Scham
grausam urteilt: „Ich bin ein Fehler".




Die Maskeraden der Scham: Wie
Perfektionismus, narzisstische Grandiosität und
übersteigerter Ehrgeiz oft nur dazu dienen, ein tiefes Gefühl
von Minderwertigkeit und Kleinheit zu verhüllen.




Das Ideal-Selbst: Warum wir uns oft am
meisten vor uns selbst und unseren eigenen, unerbittlichen
Ansprüchen schämen.




Die Persona nach C.G. Jung: Welche Masken
wir im Alltag brauchen, was wir damit verdecken wollen und wo
wir es wagen können, uns ohne Schutz zu zeigen.




Körper und Scham: Der Zusammenhang zwischen
Schamgefühlen und Essstörungen – warum das Gefühl, nicht „gut
genug" zu sein, oft in einem verzerrten Körperbild mündet.




Scham ist ein narzisstisches Gefühl, das uns ständig flüstert,
wir würden den Erwartungen – unseren eigenen oder denen der
anderen – nicht genügen. Doch erst wenn wir verstehen, was wir
hinter unseren Masken verbergen, können wir lernen, uns selbst
mit all unseren Unvollkommenheiten anzunehmen.
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