Angst als gesellschaftliche Stimmung

Angst als gesellschaftliche Stimmung

vor 5 Stunden

Beschreibung

vor 5 Stunden

Die Angst greift um sich. Sie scheint unser Handeln zu lähmen und
Misstrauen in unserer Gesellschaft zu säen. An die Stelle
nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine
Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Unsere
Hoffnungen weichen düsteren Zukunftsbildern, und anstelle von
Eigenverantwortung tritt das Gefühl persönlicher Ohnmacht. Es ist
höchste Zeit, dieses vielschichtige Gefühl differenziert zu
beleuchten – aus sozialpsychologischer, soziologischer und
rechtsphilosophischer Perspektive.


Wir möchten die Funktion der Angst in unserer Gesellschaft
kritisch hinterfragen und ihre Wirkungen genauer in den Blick
nehmen.


ANGST ALS GESELLSCHAFTLICHE STIMMUNG


Prof. em. Dr. Heinz Bude, Professor em. für Makrosoziologie an
der Universität Kassel


PROF. EM. DR. HEINZ BUDE Heinz Bude, Jahrgang 1954, leitete von
2000 bis 2023 das Lehrgebiet Makrosoziologie an der Universität
Kassel. Von 1992 bis 2014 war er zudem am Hamburger Institut für
Sozialforschung tätig und war dort Leiter des Arbeitsbereichs Die
Gesellschaft der Bundesrepublik.


Im Jahre 2016 erhielt er von der Deutschen Gesellschaft für
Soziologie den Preis für Hervorragende Leistungen auf dem Gebiet
der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie. Seit 2020 ist er
Gründungsdirektor des documenta Instituts in Kassel. Unter seinen
Veröffentlichungen Deutsche Karrieren (1987), Die
Ausgeschlossenen (2008), Solidarität. Die Zukunft einer großen
Idee (2019) und zuletzt Abschied von den Boxern (2024) sowie der
Roman mit Zeichnungen von Bude, Munk, Wieland Transit 64 (2025).


Cover: Evgeni Tcherkasski auf Unsplash
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