Haus am Dom - Der Podcast

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Ich designe meinen Tod
14.07.2026
1 Stunde 22 Minuten
Ob man sich nach dem Tod für eine Reerdigung entscheidet, bei der Körper in 40 Tagen zu Erde kompostiert oder man sich einen biologisch ab baubare Pilzsarg bestellt; ob die Asche im Fried wald verstreut wird oder der Leichnam in einer Baumkapsel landet oder ob nach der Kremierung eine Diamantbestattung folgt - all das liegt aktuell - den entsprechenden Geldbeutel vorausgesetzt - in der Entscheidung jedes und jeder einzelnen. Im Vergleich zu einer Zeit vor wenigen Jahrzehnten, in der allein die Erdbestattung im Sarg üblich war, kommt diese Entwicklung, einer Revolution gleich. Und sie erlangt zunehmend Gesetzesrang.


Was bedeutet das für das soziale Miteinander und die Erinnerungskultur? Wie wird in den Sozialen Medien getrauert und erinnert?


Welchen Heraus forderungen muss sich eine moderne Bestatterin stellen und was sagen andere Religionen dazu?


Verena Maria Kitz, Pastoralreferentin, Leiterin des Fachzentrums Trauerseelsorge St. Michael, Frankfurt Tom Schröpfer, sterbenleben· trauerbegleitende Bestattungen Dr. Wolfgang Beck, Professor für Pastoraltheologie und Predigtlehre, TPHS Sankt Georgen Samir Bouaissa, Vors. Muslimische Friedhöfe Wuppertal e.V. Moderation: Dr. Joachim Valentin, Leiter Haus am Dom
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170 Jahre Ende der Roma-Sklaverei
03.07.2026
53 Minuten
Vor 170 Jahren endete nach über 500 Jahren die Versklavung der Roma in Rumänien. Gemeinsam erinnern wir an die Befreiung, beleuchten verdrängte historische Kontinuitäten und geben Raum für Stimmen der Roma-Community.


Mit Vorträgen, Musik und Gespräch möchten wir Vergangenheit sichtbar machen und Zukunft gestalten.


DK Kooperation: · Amare le Roma e. V. · Bachtale Romnja* · Förderverein Roma e.V.
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Katrin Eigendorf: Erzählen, was ist
10.06.2026
56 Minuten
Berichten am Limit in einer Zeit der Kriege


Nur aus der Nähe, aus der eigenen Anschauung und Anteilnahme lässt sich über Krieg berichten. Mit großer Empathie und Genauigkeit macht die bekannte Journalistin komplexe Sachverhalte verständlich. Dadurch eröffnet sie Perspektiven, die uns nicht ohnmächtig zurücklassen, sondern Orientierung schaffen.


· Katrin Eigendorf, ZDF-Sonderkorrespondentin Moderation: Dr. Lisa Straßberger, Katholische Akademie, Haus am Dom
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Angst als gesellschaftliche Stimmung
10.06.2026
1 Minute
Die Angst greift um sich. Sie scheint unser Handeln zu lähmen und Misstrauen in unserer Gesellschaft zu säen. An die Stelle nüchterner politischer Analyse tritt zunehmend eine Emotionalisierung, die sich in Hass und Hetze entlädt. Unsere Hoffnungen weichen düsteren Zukunftsbildern, und anstelle von Eigenverantwortung tritt das Gefühl persönlicher Ohnmacht. Es ist höchste Zeit, dieses vielschichtige Gefühl differenziert zu beleuchten – aus sozialpsychologischer, soziologischer und rechtsphilosophischer Perspektive.


Wir möchten die Funktion der Angst in unserer Gesellschaft kritisch hinterfragen und ihre Wirkungen genauer in den Blick nehmen.


ANGST ALS GESELLSCHAFTLICHE STIMMUNG


Prof. em. Dr. Heinz Bude, Professor em. für Makrosoziologie an der Universität Kassel


PROF. EM. DR. HEINZ BUDE Heinz Bude, Jahrgang 1954, leitete von 2000 bis 2023 das Lehrgebiet Makrosoziologie an der Universität Kassel. Von 1992 bis 2014 war er zudem am Hamburger Institut für Sozialforschung tätig und war dort Leiter des Arbeitsbereichs Die Gesellschaft der Bundesrepublik.


Im Jahre 2016 erhielt er von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie den Preis für Hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie. Seit 2020 ist er Gründungsdirektor des documenta Instituts in Kassel. Unter seinen Veröffentlichungen Deutsche Karrieren (1987), Die Ausgeschlossenen (2008), Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee (2019) und zuletzt Abschied von den Boxern (2024) sowie der Roman mit Zeichnungen von Bude, Munk, Wieland Transit 64 (2025).


Cover: Evgeni Tcherkasski auf Unsplash
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Kann KI Geist oder Kunst?
09.06.2026
1 Minute
Die Digitalisierung der Lebenswelt und der Einsatz von KI verändern unsere Welt dramatisch.


Der Philosoph Daniel Martin Feige hat eine kritische Theorie der Digitalisierung geschrieben. Er ist der Meinung, dass digitale Technologien alles andere als neutrale Werkzeuge sind.


Prof. Dr. Daniel Martin Feige, Stuttgart


Moderation: Dr. Johannes Lorenz, Katholische Akademie Rabanus Maurus, Frankfurt
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Über diesen Podcast

Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Eröffnet wurde das Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus. Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums, das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St. Bartholomäus.
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Kann KI Geist oder Kunst?
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