Podcaster
Episoden
18.02.2026
1 Stunde 6 Minuten
Tonarten der Verkündigung – über Liturgie und Musik Vortrag und
Gespräch mit Prof. Dr. Meinrad Walter
Religion ohne Musik? Der Glaube bliebe sang- und klanglos. Im
Singen und Spielen, aber auch im Hören werden Themen und Gesten,
Gefühle und Gedanken lebendig. Das gilt für Gottesdienste ebenso
wie für konzertante Werke. Gerade weil Musik ein kultureller und
kirchlicher Aktivposten ist, braucht es eine Standortbestimmung,
die auch die derzeitigen Veränderungsprozesse in den Blick nimmt:
Wie gelingt das konstruktive Zusammenwirken pastoraler und
musikalischer Kräfte, wenn die Gemeinden größer werden? Wie
finden Glaubens- und Musikvermittlung zusammen, vom Lied zur
Erstkommunion bis zum dramatischen Oratorium für Soli, Chor und
Orchester? Meinrad Walter geht solchen Fragen an klangvollen
Beispielen nach, von denen einige dann auch in die
Eucharistiefeier einfließen werden.
Cover: Hans Memling, Musizierende Engel (Detail), 1483–1494.
Koninklijk Museum voor (c)
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10.02.2026
52 Minuten
Warum in der Kirche bleiben? In einer Zeit, in der Glaube oft nur
mit Skandalen und Missbrauch verbunden wird, erzählt der
Journalist Tobias Haberl, warum sein Glaube ihm wichtig bleibt.
Ein persönlicher Blick auf das Leben als gläubiger Mensch in
einer säkularen Welt.
· Tobias Haberl, SZ-Journalist, Autor
Moderation: Dr. Johannes Lorenz, Studienleiter für Theologie und
Philosophie, Akademie Rabanus Maurus, Frankfurt
Cover: btb Verlag
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05.02.2026
1 Minute
Der Soziologe Hartmut Rosa aus Jena präsentiert seine neue
Analyse unserer spätmodernen blockierten Gesellschaft, worin die
toxischen Momente wachsen, die ökologische Katastrophe immer mehr
sich Platz schafft und persönliche Ermessungsspielräume
verschwinden. Zwei Soziolog:innen der Goethe-Universität
hinferfragen diesen gesamtgesellschaftlichen Verlust der
Handlungsenergien.
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31.01.2026
1 Stunde 5 Minuten
In diesem Jahr ist zum Frankfurter Karlsamt Jean-Claude Kardinal
Hollerich SJ zu Gast, der Erzbischof von Luxemburg. Er war
Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen
Gemeinschaft (ComECE) und Generalrelator der Bischofssynode »Für
eine synodale Kirche«. Wir hören ihn zur Lage der Kirche in
seinem Heimatland und weltweit.
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26.01.2026
1 Minute
Kunst als Widerstand und als Zeichen der Solidarität mit den
Menschen im Iran: Deutsch-iranische Menschenrechtsaktivistin
Daniela Sepehri präsentiert in dieser Podcast-Folge ein starkes
Poem: Es trägt den Titel „Jin Jiyan Azadi“ und stammt aus ihrem
aktuellen Buch „Im Namen des Stiftes“, das 2025 im Lektora Verlag
erschienen ist.
Es folgt ein Gespräch mit SPD-Kommunalpolitikerin Hibba Kauser,
in diesem nimmt Daniela Sepehri die Situation im Iran sowie die
dortigen politischen Entwicklungen seit 2022 in den Blick. Sie
macht ebenfalls die (fehlende) Solidarität Deutschlands mit den
Menschen im Iran zum Thema und gibt Einblicke in ihren Alltag als
Menschenrechtsaktivistin, der sie so manches Mal vor
Herausforderungen stellt.
In ihrem Buch „Im Namen des Stiftes“ präsentiert Daniela Sepehri
Gedichte und Texte, die radikal ehrlich sind und dabei tief unter
die Haut gehen. Mit vielschichtigen Themen wie Identität, Heimat,
Rassismus und Frauenrechte lässt sie die Leser*innen eintauchen
in die Welt persönlicher und gesellschaftlicher Kämpfe. Dabei
wechselt sie mühelos zwischen Poesie und schonungsloser Kritik.
In eindringlichen Worten zerlegt sie Strukturen der Unterdrückung
und fordert uns auf, nicht länger zu schweigen. Jeder Text ist
ein Weckruf, eine Einladung zum Hinsehen und Zuhören – und ein
Appell, uns dem Hass entgegenzustellen. Ein aufrüttelndes Werk,
das die Stimme erhebt für all jene, die oft überhört werden.
Ein großes Dankeschön und die Credits gehen an den Lektora
Verlag!
Sie hören einen Audio-Ausschnitt der Veranstaltung „Im Namen des
Stiftes“ (Daniela Sepehri) vom 16.01.2026, Haus am Dom,
Frankfurt.
Verantwortlich: Laura-Maria Joksimović, Studienleiterin für
Weltanschauungsfragen und Lebenskunst
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Über diesen Podcast
Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des
Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als
Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des
städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Eröffnet wurde das
Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus.
Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu
aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen
Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des
Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der
Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für
nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des
Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums,
das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist
das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter
Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St.
Bartholomäus.
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