Podcaster
Episoden
05.02.2026
1 Minute
Der Soziologe Hartmut Rosa aus Jena präsentiert seine neue
Analyse unserer spätmodernen blockierten Gesellschaft, worin die
toxischen Momente wachsen, die ökologische Katastrophe immer mehr
sich Platz schafft und persönliche Ermessungsspielräume
verschwinden. Zwei Soziolog:innen der Goethe-Universität
hinferfragen diesen gesamtgesellschaftlichen Verlust der
Handlungsenergien.
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31.01.2026
1 Stunde 5 Minuten
In diesem Jahr ist zum Frankfurter Karlsamt Jean-Claude Kardinal
Hollerich SJ zu Gast, der Erzbischof von Luxemburg. Er war
Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen
Gemeinschaft (ComECE) und Generalrelator der Bischofssynode »Für
eine synodale Kirche«. Wir hören ihn zur Lage der Kirche in
seinem Heimatland und weltweit.
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26.01.2026
1 Minute
Kunst als Widerstand und als Zeichen der Solidarität mit den
Menschen im Iran: Deutsch-iranische Menschenrechtsaktivistin
Daniela Sepehri präsentiert in dieser Podcast-Folge ein starkes
Poem: Es trägt den Titel „Jin Jiyan Azadi“ und stammt aus ihrem
aktuellen Buch „Im Namen des Stiftes“, das 2025 im Lektora Verlag
erschienen ist.
Es folgt ein Gespräch mit SPD-Kommunalpolitikerin Hibba Kauser,
in diesem nimmt Daniela Sepehri die Situation im Iran sowie die
dortigen politischen Entwicklungen seit 2022 in den Blick. Sie
macht ebenfalls die (fehlende) Solidarität Deutschlands mit den
Menschen im Iran zum Thema und gibt Einblicke in ihren Alltag als
Menschenrechtsaktivistin, der sie so manches Mal vor
Herausforderungen stellt.
In ihrem Buch „Im Namen des Stiftes“ präsentiert Daniela Sepehri
Gedichte und Texte, die radikal ehrlich sind und dabei tief unter
die Haut gehen. Mit vielschichtigen Themen wie Identität, Heimat,
Rassismus und Frauenrechte lässt sie die Leser*innen eintauchen
in die Welt persönlicher und gesellschaftlicher Kämpfe. Dabei
wechselt sie mühelos zwischen Poesie und schonungsloser Kritik.
In eindringlichen Worten zerlegt sie Strukturen der Unterdrückung
und fordert uns auf, nicht länger zu schweigen. Jeder Text ist
ein Weckruf, eine Einladung zum Hinsehen und Zuhören – und ein
Appell, uns dem Hass entgegenzustellen. Ein aufrüttelndes Werk,
das die Stimme erhebt für all jene, die oft überhört werden.
Ein großes Dankeschön und die Credits gehen an den Lektora
Verlag!
Sie hören einen Audio-Ausschnitt der Veranstaltung „Im Namen des
Stiftes“ (Daniela Sepehri) vom 16.01.2026, Haus am Dom,
Frankfurt.
Verantwortlich: Laura-Maria Joksimović, Studienleiterin für
Weltanschauungsfragen und Lebenskunst
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23.01.2026
45 Minuten
Michael Roth gibt Einblicke ins Leben von Berufspolitikern und
beleuchtet den Druck, dem sie täglich ausgesetzt sind.
Michael Roth beschreibt offen die "Zonen der Angst" in der
Berufspolitik. Er reflektiert über den Druck, die Rituale der
eigenen Partei oder Peergroup zu hinAterfragen, und die
psychischen Belastungen, die er lange nicht erkannte. Mit seinem
Buch will er anderen Mut machen, sich ihren eigenen Ängsten zu
stellen. YZ Michael Roth, ehem. Mitglied des Deutschen
Bundestages
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19.12.2025
1 Minute
Wann wird eine vermeintliche Schwäche zur Stärke und was ist die
Verantwortung der Stärkeren? Der Vortrag zeigt die rabbinische
Reflektion biblischer Geschichten von Mose bis David und Goliath
auf und was wir daraus für unseren Alltag lernen können.
Mit: Rabbiner Dr. Jehoshua Ahrens, Bern
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Über diesen Podcast
Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des
Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als
Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des
städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Eröffnet wurde das
Haus am Dom am 14. Januar 2007 durch Bischof Franz Kamphaus.
Seither führen hier Gesprächsrunden und Akademietagungen zu
aktuellen gesellschaftlichen, religiösen und kulturellen Themen
Menschen zusammen. Es ist auch Podium für das Aktuelle Forum des
Domkreises Kirche und Wissenschaft, zentraler Veranstaltungsort der
Frankfurter katholischen Gemeinden und attraktiver Tagungsort für
nichtkirchliche Gruppen und Institutionen. Ausstellungsräume des
Museums für Moderne Kunst, der MMK-Zollsaal, und des Dommuseums,
das so genannte Sakristeum, ergänzen das Angebot. Untergebracht ist
das Zentrum im ehemaligen Hauptzollamt der Stadt in der Frankfurter
Altstadt und in direkter Nachbarschaft zum Kaiserdom St.
Bartholomäus.
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