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Beschreibung
vor 1 Woche
Ami Chong ist herausragend in ihrer Rolle aus liebevolle und
etwas schräge Sexarbeiterin, die zuhause ihren alten
Schwiegervater pflegt und zwischendurch im heimischen
Schlafzimmer Kunden empfängt. Die fühlen sich bei ihr wie
zuhause. Was auf den ersten Blick wie eine überraschend
freizügige, sehr gut getimte Komödie wirkt, wirft eine ganze
Menge gesellschaftlicher Fragen auf: Arbeitet sie als
Sexarbeiterin, um noch einmal schwanger werden zu können? Gibt es
einen Ausweg aus der abgrundtiefen Einsamkeit der Nachbarin? Und
welche Rolle spielt die starke Abneigung unserer Protagonistin
gegen den ermordeten ehemaligen Regierungschef Shinzo Abe? Die
Gleichzeitigkeit von Heiterkeit und Relevanz macht diesen Film
aus – zurecht hat er auf dem Festival NIPPON VISIONS JURY AWARD
gewonnen. Einen Preis verdient hätte auch die ungeheuer
sympathisch wirkende Ami Chong, die im Q&A sehr gut die
Hintergründe des Films erläuterte. Den Podcast haben wir direkt
nach dem Film auf Nippon Connection 2026 aufgenommen. Am
Mikrofon: Karoline (DieMelanie), Markus
Mäurer von translate or die und Thomas.
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