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Spiegelkabinett Kino
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Beschreibung
vor 1 Monat
mit Christiane Attig
Michael Haneke ist bekannt als der große Bestrafungs-Regisseur.
Seine Werken eilt der Ruf nach, den Zuschauer mit gewaltvollen
Abgründen zu bombardieren und ihn dies zwei Stunden lang auf der
Bußbank des Kinosaals absitzen zu lassen, bis man jegliche
Hoffnung in die Menschheit verloren hat. Weshalb sein
Oscar-Gewinner "Liebe" (2012) diesen ohnehin oberflächlichen und
nicht haltbaren Vowürfen endgültig den Wind aus den Segeln nimmt,
bespreche ich mit der Psychologin und Podcasterin Christiane
Attig. Wir analysieren dabei unter anderem, auf welch radikale,
aber auch radikal zärtliche Weise Haneke das große Thema "Liebe"
weiterdenkt und wie kongenial er dies mit einer für das Kino
ungewöhnlich würdevollen und komplexen Darstellung des Alterns
verknüpft. Viel Spaß!
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