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2 Stunden 35 Minuten
mit Prof. Dr. Robert Hugo Ziegler und Trung Hoàng Lê

Wie man mit Verschwörungstheorien zu verfahren hat, scheint nach mittlerweile zwei Millionen (akademischen) Abhandlungen über "Fake News" klar: debunken, wegschieben, auf die "Experten" hören, auslachen. Nur scheint diese vermeintliche rationale Antwort auf das Phänomen der Verschwörungstheorien keine befriediegende Lösung hervorzubringen, im Gegenteil: Seit jeher und bis heute halten sich diverse Verschwöungsmythen hartnäckig und scheinen immun gegen jeden noch so gut recherchierten und argumentierten Faktencheck zu sein. Warum das so ist, lässt sich besonders aufschlussreich an Oliver Stones bis heute beispiellosen und virtuosen Conspiracy- und Paranoia-Thriller "JFK – Tatort Dallas" (1991) studieren. Gemeinsam mit dem Philosophen Prof. Dr. Robert Hugo Ziegler und dem systemischen Therapeuten, Philosophen und klinischen Psychologen Trung Hoàng Lê diskutiere ich ausführlich, inwiefern Stones Film transparent macht, was den Reiz an Verschwörungstheorien ausmacht und auf welche Weise "JFK" (1991) selbst Ausdruck eines hinterweltlerischen Bewusstseins ist. Viel Spaß!

Prof. Dr. Robert Hugo Zieglers Universitätsvita:

https://www.philosophie.uni-wuerzburg.de/institut/allelehrsthlefrphilosophie/prof-dr-michela-summa/robertzieglerma/

Trungs Vita:

https://www.sfu-berlin.de/de/person/hoang-le-trung/

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*Dieser Podcast verwendet Bild- und Tonmaterial. Dieses Material wird nicht kommerziell genutzt. Alle rechte verbleiben bei den Inhaber*innen.
1 Stunde 22 Minuten
mit Fynn Benkert

In dieser Folge spreche ich erneut mit Podcaster und German Gulsch-Co-Host Fynn Benkert über einen Michael Mann-Film. Diesmal geht es um den völlig zu Unrecht übersehenen und wenig geschätzten Film über den womöglich besten Boxer aller Zeiten, Muhammad Ali, in dem Superstar Will Smith schauspielerisch alles gibt, um das bewegte Leben dieser Sportikone authentisch auf die Leinwand zu bringen. Wir diskutieren unter anderem, weshalb dieser meisterhaft montierte und inszenierte Film so großartig darin ist, Zeitgeschichte wie auch Zeitgeist einzufangen und warum die impressionistische, fragmentierte Erzählweise den Film qualitativ weit über ein herkömmliches Biopic oder einen generischen Boxfilm hinausgehen lässt. Viel Spaß!

Fynns Literaturpodcast "Gelesen":

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Fynns Filmpodcast "Schauplatz":

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Unsere alten "German Gulasch"-Folgen bei den ZelluloidZynikern:

https://www.youtube.com/watch?v=JGTJZZGHIN8&t=1795s

Unsere alten "German Gulasch"-Folgen bei "Schauplatz":

https://open.spotify.com/episode/6GWzMqGMJ2c5pQxDOWE0cp?si=Uamnn7PzQKa2N6YmqQl0YA

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1 Stunde 34 Minuten
mit Christiane Attig

Das Melodrama ist wohl das subversivste und interessanteste Subgenre des Liebesfilms: Wir sehen einen Film an, bei dem wir wissen, dass das zentrale Liebespaar sich am Ende des Films in den meisten Fällen aufgrund widriger Umstände trennen muss, und wenn nicht, dann benötigt es ein Opfer, und wir schauen es uns trotzdem gerne an. Einige Melodramen halten sich aufgrund dieses universellen Themas des Scheitern der Liebe und der damit verbundenen Fallhöhe als zeitlose Klassiker, so auch David Leans "Begegnung" aus dem Jahr 1945. Was diesen Film nun aber in seiner Darstellung vin Lieben von vielen anderen Melodramen unterscheidet und weshalb er auch heute noch keinen filmischen Staub angesetzt hat, bespreche ich mit der Psychologin und Podcasterin Christiane Attig in dieser Folge. Viel Spaß!

Christianes Podcast-Projekte:

https://christianeattig.de/podcasts/

Christianes Filmkritik-Quiz-Podcast "Wendeltreppe ins Nichts":

https://wendeltreppe.letscast.fm/

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Christiane bei Letterboxd:

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1 Stunde 21 Minuten
mit Fynn Benkert

Disclaimer: Leider gibt es an einigen Stellen Tonstörungen in der Aufnahme. Unser Aufnahmeprogramm scheint nicht ordentlich funktioniert zu haben und dafür möchten wir uns entschuldigen. Die Folge ist aber weitestgehend noch gut hörbar und wir hoffen, ihr könnt trotzdem damit Freude haben.

In dieser neuen Ausgabe von "Spiegelkabinett Kino" widmen wir uns das erste Mal dem Filmemacher Michael Mann. Ein Regisseur, dessen stilistische Eigenarten gerne auch mal wie bei "Miami Vice" abgelehnt werden, der aber über die Jahre auch einiges an Popularität wieder dazugewonnen hat. Seine Filme werden zunehmend wieder entdeckt, so auch sein groß angelegtes Werk "The Insider" über die üblen Machenschaften der Tabakindustrie und die wahre Geschichte des Whistleblowers Jeffrey Wigand, der mit Hilfe des "60 Minutes"-Journalisten Lowell Bergman diese im Fernsehen publik macht und dafür einige persönliche Repressalien auf sich nehmen muss. Ob Michael Mann mit diesem Journalisten-Film seiner beachtlichen Filmografie ein weiteres Werk für die Ewigkeit hinzufügen konnte oder ob er an dieser für ihn ungewöhnlichen Thematik eher scheitert, diskutiere mit dem Podcaster und "German Gulasch"-Co-Host Fynn Benkert. Viel Spaß!

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1 Stunde 58 Minuten
mit Niklas Edelmann

Jeder hat instinktiv Filme vor Augen, die man schlecht findet. Doch auf welche Weise? Was genau macht sie schlecht und weshalb kann man auf die mindere Qualität eines Films mit Sanftmut schauen und beim anderen nur mit Zorn? Tim Burton, ein Regisseur der durch seinen eigenwilligen Stil notorisch immer an der Grenze zum "Schlechten" operierte, nahm sich 1994 genau dieser Frage in Form seines Biopics "Ed Wood" an, indem er die tragikomische Geschichte des gleichnamigen schlechtesten Regisseurs aller Zeiten erzählt. Mein guter Freund und Filmexperte Niklas Edelmann teilen mit Tim Burton, dass wir dies für seinen besten Film halten, und versuchen Im Gespräch zu ergründen, wie es möglich war, einen so gekonnten Film über Inkompetenz zu drehen. Viel Spaß!

Niklas auf Letterboxd:

https://boxd.it/ME1b

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Über diesen Podcast

Ich, Patrick Kittler, ehemaliger Co-Host vom "Projekt Chaos"-Filmpodcast und des Formats "German Gulasch" bei den "ZelluloidZynikern" und dem "Schauplatz Podcast", spreche hier in unregelmäßigen Abständen mit illustren Gästen über Filme. Hierbei versuchen wir uns der Herausforderung zu stellen, dem unendlichen Sinnbildungsprozess des filmischen Mediums gerecht zu werden und die Filme aus vierlei Perspektiven zu analysieren, um sie zumindest im Ansatz in ihrer Komplexität zu verstehen. Logo Cover Art: Jonas Helmerichs
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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