#103 Der viszerale (Eingeweide-) Schmerz - dumpf, drückend, diffus

#103 Der viszerale (Eingeweide-) Schmerz - dumpf, drückend, diffus

vor 6 Tagen
mit Dr. med. Silvia Maurer und Dr. med. Thomas Hofmann
38 Minuten
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Beschreibung

vor 6 Tagen
Bauch- und Unterleibsschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen
für eine Vorstellung in der Notaufnahme – bei Frauen stehen sie an
sechster, bei Männern an zehnter Stelle eines Notfallkontaktes.
Viszeraler Schmerz (Eingeweideschmerz) entspringt den inneren
Organen des Brust-, Bauch- und Beckenraums und folgt völlig eigenen
neurobiologischen Gesetzen. Er ist schwer zu lokalisieren, wird oft
als dumpf oder krampfartig beschrieben und strahlt paradoxerweise
in ganz andere Körperregionen aus. Viele kennen das Phänomen, dass
bei einem Herzinfarkt Schmerzen im linken Arm auftreten. Warum ist
das so? Warum ist Organschmerz so anders als ein brennender Schnitt
im Finger? Während wir oberflächliche Verletzungen fast
millimetergenau bestimmen können, bleibt der Schmerz in der Tiefe
unseres Körpers oft ein vages Rätsel. In dieser Folge von
Schmerzmedizin konkret tauchen wir tief in die Welt des viszeralen
Schmerzes (Eingeweideschmerz) ein. Wir beleuchten die
neurobiologischen Besonderheiten, sprechen über typische
Krankheitsbilder vom Brustraum bis zu den Geschlechtsorganen Dr.
Silvia Maurer spricht mit dem Experten Dr. Thomas Hofmann vom
Schmerzzentrum Dortmund über die klinischen Kennzeichen, die
differenzierte Diagnostik und moderne, ganzheitliche
Therapiekonzepte bei akuten und chronischen Organschmerzen. Also:
Ton einschalten, Erwartung auf „positiv“ stellen, es wird wieder
spannend Moderation: Dr. med. Silvia Maurer Fachärztin für
Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin,
Psychotherapie, Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie (ÖÄK),
Algesiologin DGS, Ehrenmitglied der DGS Experte: Dr. med. Thomas
Hofmann: Facharzt für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Spezielle
Schmertherapie, Oberarzt an der Klinik für Anästhesie am
Knappschaftskrankenhaus, Leiter der Schmerzambulanz und des DGS
Schmerzzentrums in Dortmund. Anmerkung: Aus Gründen der besseren
Lesbarkeit und Zuhörens im Podcast wird bei Personenbezeichnungen
die männliche Form gewählt. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne
der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter (m/w/d).
Disclaimer: „Dieser Podcast dient der Information und ersetzt nicht
das Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt.“
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