Die Macht der Bilder

Die Macht der Bilder

vor 2 Monaten
Von Augustus bis KI
29 Minuten
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Podcast
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Macht, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im KI Zeitalter

Beschreibung

vor 2 Monaten
Bilder zeigen nicht nur Wirklichkeit. Sie formen sie. In dieser
Folge des Denkraums geht Georg Redlhammer einer alten und zugleich
hochaktuellen Frage nach: Wer kontrolliert das Sichtbare und was
macht diese Macht mit unserem Verhältnis zur Wahrheit? Die Reise
beginnt in der Antike bei Julius Cäsar und Augustus, deren Porträts
weit mehr waren als bloße Abbilder. Schon damals waren Bilder
Werkzeuge der Herrschaft, der Wiedererkennbarkeit und der
Kontrolle. Von dort führt die Folge in die Gegenwart, in eine
fragmentierte Medienwelt, in der wir oft nicht mehr Institutionen
vertrauen, sondern Gesichtern, Creatorn und digitalen
Persönlichkeiten. Im Zentrum steht die Frage, was passiert, wenn
Gesichter nicht mehr echt sein müssen, um glaubwürdig zu wirken. KI
generierte Bilder können inzwischen nicht nur täuschen, sondern oft
sogar vertrauenswürdiger erscheinen als reale Menschen. Damit
entsteht ein doppeltes Problem: Fälschungen werden überzeugender
und zugleich verliert auch das Echte an Beweiskraft. Genau hier
setzt die Folge an. Sie spricht über Deepfakes, die Dividende des
Lügners und über technische Versuche, mit Herkunftsnachweisen und
digitalen Wasserzeichen wieder Vertrauen herzustellen. Am Ende
bleibt eine offene, unbequeme Frage: Retten uns diese Technologien
vor der Täuschung oder schaffen sie nur neue Formen der Kontrolle?
Eine Folge über Macht, Wahrnehmung, Inszenierung und darüber, warum
wir lernen müssen, trotz aller Bilder weiterzudenken.
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