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Beschreibung
vor 2 Monaten
Macht verändert das Gehirn. Das ist keine Metapher, das ist
Neurowissenschaft. Dacher Keltner hat an der UC Berkeley 20 Jahre
lang erforscht, was passiert, wenn Menschen Macht bekommen: Die
Spiegelneuronen, die für Empathie zuständig sind, werden messbar
gedämpft. Wir steigen auf, weil wir zuhören, verstehen, Allianzen
bilden. Und sobald wir oben ankommen, verlieren wir genau diese
Fähigkeiten. In dieser Folge zieht Georg Redlhammer eine Linie von
Machiavellis "Der Fürst" aus dem Jahr 1513 über das Power Paradox
der modernen Hirnforschung bis zu konkreten Fällen: die
Chatprotokolle rund um Thomas Schmid und Sebastian Kurz, die
Brucknerhaus Affäre um Klaus Luger in Linz, Udo Prokschs Club 45 im
Hinterzimmer des Demel, und Trumps systematische Demontage von
Kontrollinstanzen in den USA ab 2025. Das Muster ist immer
dasselbe, egal ob Hinterzimmer oder Smartphone: Macht isoliert von
der Realität. Und die Betroffenen merken es nicht. Im Denkraum
stellt Georg am Ende die Frage, die wir bei Wahlen fast nie
stellen: Nicht welche Regeln brauchen wir, sondern nach welchen
Kriterien wählen wir die Menschen aus, denen wir Macht geben?
Neurowissenschaft. Dacher Keltner hat an der UC Berkeley 20 Jahre
lang erforscht, was passiert, wenn Menschen Macht bekommen: Die
Spiegelneuronen, die für Empathie zuständig sind, werden messbar
gedämpft. Wir steigen auf, weil wir zuhören, verstehen, Allianzen
bilden. Und sobald wir oben ankommen, verlieren wir genau diese
Fähigkeiten. In dieser Folge zieht Georg Redlhammer eine Linie von
Machiavellis "Der Fürst" aus dem Jahr 1513 über das Power Paradox
der modernen Hirnforschung bis zu konkreten Fällen: die
Chatprotokolle rund um Thomas Schmid und Sebastian Kurz, die
Brucknerhaus Affäre um Klaus Luger in Linz, Udo Prokschs Club 45 im
Hinterzimmer des Demel, und Trumps systematische Demontage von
Kontrollinstanzen in den USA ab 2025. Das Muster ist immer
dasselbe, egal ob Hinterzimmer oder Smartphone: Macht isoliert von
der Realität. Und die Betroffenen merken es nicht. Im Denkraum
stellt Georg am Ende die Frage, die wir bei Wahlen fast nie
stellen: Nicht welche Regeln brauchen wir, sondern nach welchen
Kriterien wählen wir die Menschen aus, denen wir Macht geben?
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