Ägypten: Profiteur des Nahost-Krieges?

Ägypten: Profiteur des Nahost-Krieges?

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Ägypten hat infolge des Nahost-Krieges zwischen den USA, Israel und
dem Iran deutlich profitiert, beim Tourismus etwa: Der boomt trotz
der Krisen im Nahen Osten und ermöglicht einen wirtschaftlichen
Aufschwung, Länder wie Dubai oder der Libanon Aber auch politisch
nimmt die Bedeutung Ägyptens in der Region zu. Der Nahost-Gipfel im
Oktober letzten Jahres in Scharm el Scheich zeugt davon. Mehr als
20 Staats- und Regierungschefs waren vor Ort, US-Präsident Donald
Trump traf sich mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sissi. Für
diesen war das außen- aber auch innenpolitisch gesehen ein großer
Erfolg. ARD-Korrespondent Ramin Sina berichtet seit Jahren aus
Kairo, Ägypten, aus dem Land, das Nordostafrika und den Nahen Osten
verbindet. Die Folgen des Iran-Krieges sind auch hier zu spüren,
Stichwort: Energiekrise. Die wochenlange Sperrung der Straße von
Hormus führt zu Versorgungsengpässen und teils steigenden,
schwankenden Ölpreisen. Ramin Sina erzählt, dass Ägypten politisch
im Vergleich zu umliegenden Ländern durchaus stabil dasteht, das
würde Präsident al-Sissi inzwischen auch deutliche Anerkennung in
der eigenen Bevölkerung bringen. Der ehemalige General ist 2013 an
die Macht gekommen. In eigener Sache: Mit dem Blick auf Ägypten
starten wir die erste Folge einer Serie über den afrikanischen
Kontinent. Wir schauen in drei Folgen, jeden zweiten Dienstag, auf
die geopolitische Bedeutung einzelner Länder - und auch darauf, was
wir von ihnen lernen können. Moderation: Janina Werner Redaktion:
Heribert Roth, Navina Lala Mitarbeit: Nils Neubert, Caroline
Mennerich Redaktionsschluss: 02.06.2026  -----  Alle Folgen des
Weltspiegel Podcasts findet ihr hier:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/61593768/
Feedback, Themenvorschläge & Lob an: weltspiegel.podcast@ard.de
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