Wäre es richtig, auf eine BAFöG-Erhöhung zu verzichten?

Wäre es richtig, auf eine BAFöG-Erhöhung zu verzichten?

vor 1 Woche
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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...

Beschreibung

vor 1 Woche
Studierende sollten eigentlich mehr BAFöG erhalten. Das hatten
Union und SPD im Koalitionsvertrag festgelegt. Doch nun hat
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) mitgeteilt, dass sie
nicht mehr damit rechnet. Wenn bei Pflegeversicherung und
Elterngeld gespart werde, sei es nicht nachvollziehbar an anderer
Stelle zusätzliche Leistungen zu versprechen. Das Bafög sei keine
"Vollkasko-Versicherung", sagte die Ministerin, und ein Nebenjob
habe noch keinem geschadet. Damit geht sie auf Konfrontationskurs
zur SPD, die an der bereits vereinbarten Bafög-Reform festhält.
Studierende seien "die kleiner werdende Generation, die mit ihren
Ideen unseren Wohlstand sichern soll", sagt die
SPD-Forschungspolitikerin Lina Seitzl. In sie zu investieren
bedeute "in die Zukunft unseres Landes zu investieren." Wäre es
richtig, auf eine BAFöG-Erhöhung zu verzichten? - Das ist heute
unsere Frage des Tages. Es antwortet der Historiker und
Politikwissenschaftler Götz Aly.
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