#14: InfluCancer: Es braucht mehr Patientenperspektiven [>] Martina Hagspiel, Kurvenkratzer

#14: InfluCancer: Es braucht mehr Patientenperspektiven [>] Martina Hagspiel, Kurvenkratzer

vor 5 Jahren
53 Minuten
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Podcast
Podcaster
In diesem Podcast dreht sich alles um Innovationen, Trends und echte Veränderungen, die unsere Gesundheitssysteme in Österreich, Deutschland sowie der Schweiz heute schon verändern bzw.

Beschreibung

vor 5 Jahren

Mut zur Veränderung – das ist ein Kernthema im Leben von Martina
Hagspiel. Als sie 2010 an Brustkrebs erkrankte, sah sie sich
gezwungen, ihr Leben komplett neu aufzustellen – ein Schicksal,
das sie mit anderen PatientInnen teilt. Der Erfahrungsschatz von
PatientInnen im Umgang mit ihrer eigenen Krankheit ist äußerst
wertvoll für die Gesundheitsindustrie und sollte gerade deshalb
stärker in den Fokus gerückt werden. Als Gründerin von
Kurvenkratzer-InfluCancer und dem Podcast “Let’s talk about
Krebs, Baby!” möchte Martina Hagspiel diese
PatientInnenperspektive sichtbar machen und damit die Bedeutung
von Patient Centricity und qualifizierten Patientenstimmen im
Gesundheitswesen hervorstreichen.


Martina Hagspiel, Gründerin von Kurvenkratzer-InfluCancer und
Hostin des Podcasts “Let’s talk about Krebs, Baby!”, erläutert in
dieser Episode, warum es so wichtig ist, PatientInnen in
Patientenvertretung, -organisation, Industrie und
Gesundheitskommunikation Gehör zu verschaffen. Die Antwort auf
diese Frage liegt auf der Hand: Menschen, die eine Krankheit
selbst erlebt haben, können dem Gesundheitswesen viele
essenzielle Informationen liefern, die ansonsten verborgen
bleiben würden. 





Wie beeinflusst die Erkrankung die Lebensqualität und Beziehungen
der PatientInnen? Welche Ängste löst sie aus? All diese
“Soft-Faktoren” und andere patient reported outcomes würden laut
Martina Hagspiel in der österreichischen Gesundheitsindustrie
jedoch nicht immer ausreichend berücksichtigt. Sie seien jedoch
valides und höchst relevantes Wissen für den Umgang mit einer
Krankheit. Aus diesem Grund sollten sich in Patientenvertretungen
und -organisationen qualifizierte Patientenstimmen und Personen
wiederfinden, die eben nicht nur über PatientInnen, sondern mit
ihnen sprechen.





Ein empathischer und patientenzentrierter Zugang spielt auch in
der Arzt-Patienten-Kommunikation eine bedeutende Rolle –
Stichwort mündige/r PatientIn. Er/sie hat großes Potenzial, das
Fachwissen der Industrie und ÄrztInnenschaft zu fördern und
stellt diese dabei vor neue Herausforderungen. Gerade deshalb sei
es wichtig, dass PatientInnen ihre mündige Rolle auch wahrnehmen.
Auf diese Weise könne das Beste aus dem Arzt-PatientInnengespräch
herausgeholt werden.





In der Patientenorganisation stellen ÄrztInnen eine wichtige
Dialoggruppe dar. Mehr Rückenwind seitens der Industrie und eine
stärkere Betonung des shared decision makings wäre den
Patientenorganisationen jedoch ein großes Anliegen. Auch hier
gilt es, einen nachhaltigen patient centric approach
durchzusetzen. So könne man PatientInnen Zugang zu wichtigen
politischen und anderen Gremien verschaffen und deren Perspektive
mehr einbinden.





Des Weiteren gibt uns Martina Hagspiel Einblicke in ihre äußerst
erfolgreichen Projekte und digitalen Plattformen. Außerdem verrät
Sie uns, warum ein guter Patient Relations Manager wohl der
perfekte Markenbotschafter für ein Pharmaunternehmen ist. Mehr
dazu erfahren Sie in unserer neuen Episode. Tune in!



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