Healthcare Changers Podcast
In diesem Podcast dreht sich alles um Innovationen, Trends und echte Veränderungen, die unsere Gesundheitssysteme in Österreich, Deutschland sowie der Schweiz heute schon verändern bzw.
Healthcare Changers Podcast: Das erwartet dich ab jetzt als Hörer:in
01. Dezember 2024
In diesem Podcast dreht sich alles um Innovationen, Trends und echte Veränderungen, die unsere Gesundheitssysteme in Österreich, Deutschland sowie der Schweiz heute schon verändern bzw.
Healthcare Changers Podcast: Das erwartet dich ab jetzt als Hörer:in
01. Dezember 2024
Podcaster
Episoden
06.07.2026
1 Stunde 6 Minuten
Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen: Hype, Heilsversprechen oder echter Hebel für bessere Versorgung? In dieser Episode nimmt Host Dominik Flener gemeinsam mit Eva Theiler, Senior Manager Health & Digital Innovation bei inhive Group, den großen KI-Hype auseinander und fragt: Wo entsteht im Gesundheitswesen wirklich Mehrwert, und wo wird nur die nächste digitale Hoffnung verkauft?
Eva Theiler ist Unternehmensberaterin an der Schnittstelle zwischen digitaler Gesundheit und Organisationsentwicklung. Sie hat frühe KI- und Machine-Learning-Anwendungen in der medizinischen Forschung miterlebt, bei Roche Diagnostics im Technologietransfer gearbeitet und in den USA erlebt, wie digitale Gesundheit in integrierten Versorgungssystemen funktionieren kann. Ihr Blick auf KI ist deshalb weder euphorisch noch defensiv, sondern vor allem realistisch: KI kann heute schon viel, aber sie braucht die richtigen Daten, sichere Infrastrukturen, klare Verantwortung und konkrete Probleme, die sie lösen soll.
Denn der entscheidende Punkt ist nicht: „Wie bringen wir KI ins Gesundheitswesen?“ Sondern: „Welches Problem ist so relevant, dass KI dort wirklich helfen kann?“
Highlights dieser Folge:
Warum KI im Gesundheitswesen weniger an Technologie als an Governance, Datenqualität und Organisation scheitert Was Europa und die USA im Umgang mit Gesundheitsdaten unterscheidet Wie KI bei Sepsis-Früherkennung, Triage und Dokumentation echten klinischen Nutzen stiftet Warum Ärzt:innen nicht ersetzt, aber künftig stärker KI-gestützt arbeiten werden Weshalb erfolgreiche KI-Projekte mit kleinen, klaren Use Cases beginnen sollten Warum Patient Outcomes der wichtigste KPI für KI im Gesundheitswesen bleiben
Diese Episode ist für alle, die verstehen wollen, wie KI im Gesundheitswesen jenseits des Hypes wirklich wirksam werden kann und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.
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Eva Theiler ist Unternehmensberaterin an der Schnittstelle zwischen digitaler Gesundheit und Organisationsentwicklung. Sie hat frühe KI- und Machine-Learning-Anwendungen in der medizinischen Forschung miterlebt, bei Roche Diagnostics im Technologietransfer gearbeitet und in den USA erlebt, wie digitale Gesundheit in integrierten Versorgungssystemen funktionieren kann. Ihr Blick auf KI ist deshalb weder euphorisch noch defensiv, sondern vor allem realistisch: KI kann heute schon viel, aber sie braucht die richtigen Daten, sichere Infrastrukturen, klare Verantwortung und konkrete Probleme, die sie lösen soll.
Denn der entscheidende Punkt ist nicht: „Wie bringen wir KI ins Gesundheitswesen?“ Sondern: „Welches Problem ist so relevant, dass KI dort wirklich helfen kann?“
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15.06.2026
59 Minuten
Ist die Vor-Ort-Apotheke ein Auslaufmodell oder der Ort, an dem Prävention endlich alltagstauglich wird? In dieser Episode spricht Host Dominik Flener mit Karoline Sindelar, Eigentümerin der Armonia Apotheke in Wien, über eine Branche, die oft unterschätzt wird: wirtschaftlich unter Druck, politisch streng reguliert und gleichzeitig näher an den Menschen als viele andere Akteure im Gesundheitssystem.
Denn während der Versandhandel mit Preis und Bequemlichkeit punktet, hat die Apotheke vor Ort einen anderen Hebel: den direkten Kontakt. Menschen kommen mit akuten Problemen, Fragen oder manchmal nur dem Wunsch nach Sonnencreme. Genau in diesen Momenten kann durch die richtige Beratung, Prävention und Gesundheitskompetenz gefördert werden.
Karoline Sindelar spricht offen darüber, was sie nach der Übernahme ihrer Apotheke verändert hat, warum weniger Sortiment manchmal mehr Wirkung hat und weshalb das Team der Schlüssel für neue pharmazeutische Leistungen ist. Besonders deutlich wird ihr Blick auf das Impfen: nicht als Angriff auf Ärzt:innen, sondern als zusätzliche Möglichkeit, Menschen niederschwelliger zu erreichen und Durchimpfungsraten zu verbessern.
Highlights dieser Folge:
Warum „Schachtelschubsen“ nichts mit moderner Pharmazie zu tun hat Wie eine Apotheke durch Klarheit, Struktur und Fokus an Profil gewinnt Warum Prävention ein Zukunftsfeld für Apotheken ist Wie Apotheken bei Cholesterinwerten, Impfungen und Gesundheitsfragen früher ansetzen können Warum der Versandhandel nicht das Ende der Vor-Ort-Apotheke sein muss Was Lieferengpässe über die echte Problemlösungskompetenz von Apotheken zeigen Weshalb neue Services nur funktionieren, wenn sie auch finanziert werden
Diese Episode zeigt: Die Zukunft der Apotheke entscheidet sich nicht an der Frage „online oder offline“, sondern daran, welchen Wert sie für Patient:innen tatsächlich schafft. Jetzt hören – und entdecken, warum Patientennähe mehr ist als ein Standortvorteil.
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Karoline Sindelar spricht offen darüber, was sie nach der Übernahme ihrer Apotheke verändert hat, warum weniger Sortiment manchmal mehr Wirkung hat und weshalb das Team der Schlüssel für neue pharmazeutische Leistungen ist. Besonders deutlich wird ihr Blick auf das Impfen: nicht als Angriff auf Ärzt:innen, sondern als zusätzliche Möglichkeit, Menschen niederschwelliger zu erreichen und Durchimpfungsraten zu verbessern.
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26.01.2026
58 Minuten
Moderne Medizin ohne Diagnostik ist wie Navigation ohne Kompass. In dieser Episode schaut Host Dominik Flener gemeinsam mit Uta-Maria Ohndorf, Geschäftsführerin von Roche Diagnostics Österreich, auf genau diesen Kompass – von der Molekülebene bis ins eigene Wohnzimmer.
Uta-Maria Ohndorf erzählt, wie sie vom „Science-Nerd“ in internationalen Spitzenlaboren zur Verantwortlichen für eines der wichtigsten Diagnostikunternehmen des Landes wurde und warum sie irgendwann beschlossen hat, näher dorthin zu gehen, wo wissenschaftliche Erkenntnisse tatsächlich Patient:innen erreichen. Die beiden sprechen darüber, warum Diagnostik oft als „Hidden Champion im Krankenhaus“ läuft, obwohl in Österreich jährlich über 200 Millionen Tests über Roche-Systeme laufen, und wie sich das Testen entlang der Versorgungskette verändert: vom Zentrallabor über Notaufnahme und Apotheke bis zu Selbsttests zu Hause.
Anhand von Corona, dem österreichischen System und dem Beispiel Diabetes mit KI-gestützter Glukosemessung diskutieren sie, was gute Diagnostik leisten kann und was ihr heute noch im Weg steht: fragmentierte Daten, fehlende Erstattungswege für Innovation und ein System, das immer noch zu stark auf „reparieren statt verhindern“ setzt.
Highlights dieser Folge:
Warum Roche Diagnostics der „unsichtbare“ zweite Arm von Roche ist Wie sich der Weg vom Labor bis zum Selbsttest am Küchentisch sinnvoll ordnen lässt Was Corona über die Stärke – und die blinden Flecken – unseres Systems gezeigt hat Wieso 64 gesunde von 84 Lebensjahren eigentlich zu wenig sind Wie KI Diabetiker:innen hilft, mögliche Unterzuckerungen Stunden im Voraus zu erkennen Woran man seriöse Tests von teuren Lifestyle-Gadgets unterscheidet Welche zwei System-Hebel Uta-Maria sofort umlegen würde
Diese Episode ist ein Muss für alle, die verstehen wollen, warum Diagnostik weit mehr ist als „nur ein Laborwert“ und wie sie über Patientenwohl, Kosten und Zukunftsfähigkeit des Systems mitentscheidet.
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Roche Diagnostics
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Anhand von Corona, dem österreichischen System und dem Beispiel Diabetes mit KI-gestützter Glukosemessung diskutieren sie, was gute Diagnostik leisten kann und was ihr heute noch im Weg steht: fragmentierte Daten, fehlende Erstattungswege für Innovation und ein System, das immer noch zu stark auf „reparieren statt verhindern“ setzt.
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Warum Roche Diagnostics der „unsichtbare“ zweite Arm von Roche ist Wie sich der Weg vom Labor bis zum Selbsttest am Küchentisch sinnvoll ordnen lässt Was Corona über die Stärke – und die blinden Flecken – unseres Systems gezeigt hat Wieso 64 gesunde von 84 Lebensjahren eigentlich zu wenig sind Wie KI Diabetiker:innen hilft, mögliche Unterzuckerungen Stunden im Voraus zu erkennen Woran man seriöse Tests von teuren Lifestyle-Gadgets unterscheidet Welche zwei System-Hebel Uta-Maria sofort umlegen würde
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17.11.2025
48 Minuten
„Wer passt eigentlich auf den Hund auf, wenn ich zur Chemo muss?“ – eine scheinbar einfache Frage, die zeigt, wie sehr schwere Diagnosen den Alltag aus den Angeln heben. Genau an dieser Schnittstelle zwischen emotionaler Überforderung, organisatorischem Chaos und Systemrealität arbeitet Bärbel Klepp, psychosoziale Case-Managerin und Gründerin von care-for-you.at. In dieser Episode spricht sie mit Host Dominik Flener über die unsichtbaren Lasten, die Patient:innen tragen – und warum diese so oft nichts mit der Krankheit selbst zu tun haben.
Bärbel Klepp begleitet Menschen, deren Leben sich durch eine Diagnose abrupt verändert hat. Sie schafft Struktur in Momenten, in denen Befunde, Ämter, Pflege, Angst und offene Fragen zu viel werden. Die Episode zeigt, wie schnell Systemgrenzen zu echten Versorgungslücken werden und weshalb kleine Alltagsprobleme darüber entscheiden können, ob jemand überhaupt therapiefähig bleibt.
Gemeinsam sprechen Dominik Flener und Bärbel Klepp über das Schweigen rund um Sterblichkeit, verbreitete Missverständnisse zur Palliativversorgung und über ein Gesundheitssystem, das an Schnittstellen immer wieder ins Stolpern gerät. Gleichzeitig richtet die Folge den Blick nach vorne: Wie könnte psychosoziales Case-Management zur Regelversorgung werden? Und warum wäre das ein Gewinn für Patient:innen, Angehörige und das System selbst?
Highlights dieser Folge:
Warum scheinbar kleine Alltagsprobleme oft die größte Belastung darstellen Warum psychosoziales Case-Management dort ansetzt, wo Spitäler und Kassen an Grenzen stoßen Was Patient:innen wirklich über Palliativ hören müssten Wie Systemgrenzen leider zu echten Versorgungslücken werden Warum Health Literacy im Ernstfall sinkt Und weshalb professionelle Begleitung nicht Luxus, sondern Überlebenshilfe ist
Jetzt hören und erfahren, was schwere Diagnosen auch bedeuten: ein Leben, das weitergeht, aber anders organisiert werden muss.
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Bärbel Klepp auf LinkedIn
www.care-for-you.at
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21.10.2025
1 Stunde 6 Minuten
Fünf Jahre nach dem Start der „App auf Rezept“ steht der deutsche DiGA-Markt vor einem Reality Check. Zwischen politischer Vision, ärztlicher Realität und wirtschaftlichen Zwängen zeigt sich: Die „App auf Rezept“ ist kein Selbstläufer.
In dieser Episode spricht Host Dominik Flener mit Marcus Bergler, seines Zeichens Digital Health Business Angel, und einer der profiliertesten Kenner des DiGA-Markts. Dabei blicken die beiden auf fünf Jahre Digitalgesetz, ziehen Bilanz über Erfolge und Fehlentwicklungen und diskutieren, welche Faktoren über den Erfolg oder das Scheitern einer DiGA entscheiden.
Gemeinsam seziert das Gespräch die Illusion vom Hockey-Stick-Wachstum, zeigt auf, warum Start-ups die Pharma-Logik unterschätzt haben und welche Indikationen tatsächlich funktionieren. Und Bergler verrät, warum gerade mittelständische Pharmafirmen die nächste Welle der Digitalisierung antreiben – mit mehr Realismus als Rhetorik. Ein realistischer, praxisnaher Blick auf die Zukunft der digitalen Versorgung mit klaren Botschaften für Anbieter, Kassen und Politik.
Highlights dieser Folge:
Welche 4 Faktoren über den Erfolg einer DiGA entscheiden Wie sich der DiGA-Markt seit Jens Spahn entwickelt hat – und wo die Ernüchterung einsetzt Warum digitale Produkte sich nicht automatisch digital verkaufen lassen Wie Komplexität und Kassenlogik den Markt ausbremsen Welche Rolle Pharmaunternehmen in der nächsten Marktphase spielen werden Und warum Österreich die Chance hat, aus den deutschen Fehlern zu lernen
Eine Episode für alle, die wissen wollen, wie DiGAs einen relevanten Platz in der Gesundheitsversorgung erlangen können.
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Marcus Bergler auf LinkedIn
Empfehlungen von Marcus Bergler
Alexandra Widmer auf LinkedIn
fbeta_
Bornholdt Lee
Quick Bird Medical
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Gemeinsam seziert das Gespräch die Illusion vom Hockey-Stick-Wachstum, zeigt auf, warum Start-ups die Pharma-Logik unterschätzt haben und welche Indikationen tatsächlich funktionieren. Und Bergler verrät, warum gerade mittelständische Pharmafirmen die nächste Welle der Digitalisierung antreiben – mit mehr Realismus als Rhetorik. Ein realistischer, praxisnaher Blick auf die Zukunft der digitalen Versorgung mit klaren Botschaften für Anbieter, Kassen und Politik.
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kommenden Jahren noch deutlich verändern werden. Podcast-Host
Dominik Flener diskutiert mit innovativen, spannenden und kreativen
Persönlichkeiten aus Start-Ups, internationalen Unternehmen, der
Politik und wichtigen Stakeholdern des Gesundheitssystems - mit
einem Ziel: Dir eine wirksame Dosis Inspiration und
Wissensvorsprung für das Gesundheitswesen von morgen zu geben. Das
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