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Beschreibung
vor 2 Tagen
Kann körperliche Aktivität über die Lebensspanne die neuronalen
Auswirkungen von Kindheitstraumata abmildern – und damit neue
Perspektiven für die Behandlung von Depressionen, Angststörungen
und posttraumatischen Belastungsstörungen eröffnen? In dieser Folge
von „KurzGefasst" stellen wir eine aktuelle Studie aus dem Journal
Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging vor,
in der untersucht wird, wie körperliche Aktivität die funktionelle
Konnektivität im Gehirn von Erwachsenen mit belastenden
Kindheitserfahrungen beeinflusst. Ein Team um Lemye Zehirlioglu von
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
untersuchte 75 Erwachsene mit Kindheitstraumata mithilfe von
Ruhe-fMRT. Dabei zeigt sich ein auffälliges Crossover-Muster: Bei
niedriger körperlicher Aktivität ist höhere Traumabelastung mit
reduzierter funktioneller Konnektivität assoziiert, bei hoher
Aktivität hingegen mit erhöhter Konnektivität – insbesondere in
Kleinhirn, visuellen Assoziations- und motorischen Netzwerken. Die
Johnson‑Neyman‑Technik identifiziert kritische Schwellenwerte
unterhalb von etwa 150 und oberhalb von etwa 330 bis 390 Minuten
pro Woche. Wir diskutieren, welche neuroplastischen Mechanismen
hinter diesen Befunden stehen, welche Implikationen sich für einen
multimodalen Therapieansatz ergeben und welche Fragen zukünftige
longitudinale Studien klären müssen. Quelle: Zehirlioglu L et al.
Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging.
2026. doi: 10.1016/j.bpsc.2026.01.006 Dieser Podcast wird mit
Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf
dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle
News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante
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Auswirkungen von Kindheitstraumata abmildern – und damit neue
Perspektiven für die Behandlung von Depressionen, Angststörungen
und posttraumatischen Belastungsstörungen eröffnen? In dieser Folge
von „KurzGefasst" stellen wir eine aktuelle Studie aus dem Journal
Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging vor,
in der untersucht wird, wie körperliche Aktivität die funktionelle
Konnektivität im Gehirn von Erwachsenen mit belastenden
Kindheitserfahrungen beeinflusst. Ein Team um Lemye Zehirlioglu von
der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
untersuchte 75 Erwachsene mit Kindheitstraumata mithilfe von
Ruhe-fMRT. Dabei zeigt sich ein auffälliges Crossover-Muster: Bei
niedriger körperlicher Aktivität ist höhere Traumabelastung mit
reduzierter funktioneller Konnektivität assoziiert, bei hoher
Aktivität hingegen mit erhöhter Konnektivität – insbesondere in
Kleinhirn, visuellen Assoziations- und motorischen Netzwerken. Die
Johnson‑Neyman‑Technik identifiziert kritische Schwellenwerte
unterhalb von etwa 150 und oberhalb von etwa 330 bis 390 Minuten
pro Woche. Wir diskutieren, welche neuroplastischen Mechanismen
hinter diesen Befunden stehen, welche Implikationen sich für einen
multimodalen Therapieansatz ergeben und welche Fragen zukünftige
longitudinale Studien klären müssen. Quelle: Zehirlioglu L et al.
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2026. doi: 10.1016/j.bpsc.2026.01.006 Dieser Podcast wird mit
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