Beschreibung
vor 5 Tagen
In dieser Episode von EURawLaw sprechen Prof. Dr. Marc Bungenberg
und Prof. Dr. Thomas Cottier über die Bedeutung des
Welthandelsrechts in einer Zeit wachsender geopolitischer
Spannungen und zunehmender Wirtschaftssicherheitsinteressen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob regelbasierter Handel im
Rohstoffbereich weiterhin trägt oder ob sich die internationale
Ordnung bereits in Richtung einer Post-WTO-Welt verschiebt.
Diskutiert werden unter anderem Exportbeschränkungen Chinas im
Rohstoffbereich und deren Vereinbarkeit mit WTO-Regeln sowie die
Rolle der WTO als Ordnungsrahmen für den globalen Rohstoffhandel.
Zugleich geht es um grundlegende völkerrechtliche Prinzipien wie
die permanente Souveränität über natürliche Ressourcen und das
Konzept des Common Concern of Humankind. Die Episode beleuchtet
zudem, welche Perspektiven sich für die Weiterentwicklung der WTO
im Spannungsfeld von Handel, Nachhaltigkeit und geopolitischen
Interessen ergeben.
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