Pflanzenschutz: Den Anfängen wehren
vor 1 Monat
Mit offenen Augen durch den Garten spazieren und mit einfachen
Mitteln eingreifen, wenn Schädlinge auftauchen – das verhindert
grosse Schäden! Denn die ersten Schadinsekten vermehren sich rasend
schnell und rasch hat sich eine grosse Population entwic ...
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Beschreibung
vor 1 Monat
Mit offenen Augen durch den Garten spazieren und mit einfachen
Mitteln eingreifen, wenn Schädlinge auftauchen – das verhindert
grosse Schäden! Denn die ersten Schadinsekten vermehren sich rasend
schnell und rasch hat sich eine grosse Population entwickelt. Ihre
Bekämpfung ist schwierig. Jetzt aktuell: Blattläuse, Marmorierte
Baumwanze. Blattläuse Es gibt über 800 verschiedene Blattlausarten
in der Schweiz, doch nur wenige Arten schädigen die Nutzpflanzen im
Hausgarten: Sie saugen Pflanzensaft und übertragen
Virenkrankheiten. Beispiele sind Johannisbeerblasenlaus, Grüne
Salatblattlaus, Bohnenblattlaus, Mehlige Apfelblattlaus. Wie findet
man die ersten Blattläuse? · Die obersten Blätter der
Johannisbeeren kräuseln oder verfärben sich rötlich, auf der
Blattunterseite hat es winzige Blattläuse: Triebspitzen
wegschneiden, der Grünabfuhr mitgeben. · Auf Salatblättern:
Blattläuse zerdrücken. · Befallene Randen- und Mangoldpflanzen mit
2% Schmierseifenlösung behandeln: 1 Liter warmes Wasser mit 20 ml
flüssiger (oder 30 g fester Schmierseife) mischen und
Blattlauskolonie besprühen. Zwei eingeschleppte Wanzenarten machen
im Sommer grosse Schäden an Obst und Gemüse: Die Grüne Reiswanzen
und die Marmorierte Baumwanze saugen an verschiedenen Früchten, so
dass diese ungeniessbar werden. Sie beginnen im Juni mit der
Fortpflanzung und legen Eier. Wie findet man ihre Eigelege? Beide
Wanzenarten legen circa 20 - 30 Eier auf die Blattunterseite der
obersten Blätter von z.B. Peperoni, Tomaten, Gurken: · Blätter im
obersten Drittel wenden: weisse Eigelege stammen von der
Marmorierten Baumwanze und gelbe Eigelege von der Grünen Reiswanze.
· Mithilfe des Blattes die Eier zerdrücken. Achtung Sonnenbrand!
Setzlinge aus Gewächs- und Treibhäusern sind noch nicht abgehärtet
gegen die UV-Strahlung der Sonne. Stehen sie ungeschützt in der
prallen Sonne, bekommen ihre Blätter einen Sonnenbrand: grosse,
braune Flecken oder Streifen, sie werden dürr und fallen ab.
Besonders Vorsicht im Juni: Wenn nach kühleren, bewölkten Tagen
plötzlich sonnige, heisse Tage auftreten, kann es an exponierten,
jungen Früchten zu Sonnenbrand kommen.
Mitteln eingreifen, wenn Schädlinge auftauchen – das verhindert
grosse Schäden! Denn die ersten Schadinsekten vermehren sich rasend
schnell und rasch hat sich eine grosse Population entwickelt. Ihre
Bekämpfung ist schwierig. Jetzt aktuell: Blattläuse, Marmorierte
Baumwanze. Blattläuse Es gibt über 800 verschiedene Blattlausarten
in der Schweiz, doch nur wenige Arten schädigen die Nutzpflanzen im
Hausgarten: Sie saugen Pflanzensaft und übertragen
Virenkrankheiten. Beispiele sind Johannisbeerblasenlaus, Grüne
Salatblattlaus, Bohnenblattlaus, Mehlige Apfelblattlaus. Wie findet
man die ersten Blattläuse? · Die obersten Blätter der
Johannisbeeren kräuseln oder verfärben sich rötlich, auf der
Blattunterseite hat es winzige Blattläuse: Triebspitzen
wegschneiden, der Grünabfuhr mitgeben. · Auf Salatblättern:
Blattläuse zerdrücken. · Befallene Randen- und Mangoldpflanzen mit
2% Schmierseifenlösung behandeln: 1 Liter warmes Wasser mit 20 ml
flüssiger (oder 30 g fester Schmierseife) mischen und
Blattlauskolonie besprühen. Zwei eingeschleppte Wanzenarten machen
im Sommer grosse Schäden an Obst und Gemüse: Die Grüne Reiswanzen
und die Marmorierte Baumwanze saugen an verschiedenen Früchten, so
dass diese ungeniessbar werden. Sie beginnen im Juni mit der
Fortpflanzung und legen Eier. Wie findet man ihre Eigelege? Beide
Wanzenarten legen circa 20 - 30 Eier auf die Blattunterseite der
obersten Blätter von z.B. Peperoni, Tomaten, Gurken: · Blätter im
obersten Drittel wenden: weisse Eigelege stammen von der
Marmorierten Baumwanze und gelbe Eigelege von der Grünen Reiswanze.
· Mithilfe des Blattes die Eier zerdrücken. Achtung Sonnenbrand!
Setzlinge aus Gewächs- und Treibhäusern sind noch nicht abgehärtet
gegen die UV-Strahlung der Sonne. Stehen sie ungeschützt in der
prallen Sonne, bekommen ihre Blätter einen Sonnenbrand: grosse,
braune Flecken oder Streifen, sie werden dürr und fallen ab.
Besonders Vorsicht im Juni: Wenn nach kühleren, bewölkten Tagen
plötzlich sonnige, heisse Tage auftreten, kann es an exponierten,
jungen Früchten zu Sonnenbrand kommen.
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