[SOUL TALK] Helfersyndrom – für andere da sein, ohne Dich zu verlieren | mit Steffen Kirchner

[SOUL TALK] Helfersyndrom – für andere da sein, ohne Dich zu verlieren | mit Steffen Kirchner

vor 5 Tagen
Warum Helfen manchmal eine Form von Flucht ist
55 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Es gibt Menschen, die alles geben. Immer. Für alle. Ohne zu zögern.
Und irgendwann – meistens schleichend, selten mit Ansage – merken
sie: Sie selbst sind leer. Erschöpft. Und haben keine Ahnung, wie
das passieren konnte. In dieser SOUL TALK-Folge sprechen Steffen
Kirchner und ich über das Helfersyndrom. Nicht als Diagnose.
Sondern als Muster, das mitten in unserem Leben sitzt – oft gut
versteckt hinter Worten wie Verantwortung, Stärke oder Liebe. Ich
erzähle die Geschichte eines Arztes aus einem fernöstlichen Land.
Ein Mensch, der auf seinem Gebiet Außergewöhnliches leistet – und
gleichzeitig sein eigenes Leben kaum zusammenhält. Krankheit nach
Krankheit. Weil er ständig im Außen ist. Weil er alle retten will.
Weil er sich selbst dabei vollständig vergisst. Ein extremes Bild.
Und doch erschreckend nah an dem, was viele von uns in kleineren
Dosen leben. Die Frage, die uns durch dieses Gespräch begleitet:
Ist Helfen Mitgefühl – oder ist es manchmal Selbstaufgabe im Gewand
von Großzügigkeit? Wann hört Geben auf, sich gut anzufühlen? Warum
ist das Helfersyndrom so tief verwurzelt – in Glaubenssätzen, in
Kindheitsprägungen, in dem, was wir über unseren eigenen Wert
gelernt haben? Und vor allem: Wie kannst Du für andere da sein,
ohne Dich dabei zu verlieren? Das ist kein Gespräch darüber,
weniger zu geben. Es ist ein Gespräch darüber, wie Du mehr geben
kannst – auf eine Art, die Dich nicht zerstört. Für alle, die
helfen wollen, ohne sich dabei zu vergessen.
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