Voltaire – Wenn die Feder über das nächtliche Pergament gleitet

Voltaire – Wenn die Feder über das nächtliche Pergament gleitet

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen

Du sitzt an einem schweren Schreibtisch aus Eichenholz während
das sanfte Licht einer einzelnen Kerze lange Schatten an die
getäfelten Wände wirft. In der vollkommenen Stille des Schlosses
von Ferney hörst du nur das rhythmische Kratzen einer Feder auf
rauem Papier und das leise Picken eines kleinen Papageis der
geduldig neben dem Tintenfass wacht. Der Duft von schwarzem
Kaffee vermischt sich mit dem Aroma getrockneter Orangen die in
einer kleinen Schachtel auf deinem Nachttisch bereitliegen. Ein
kühler Hauch von Lavendel aus dem Garten zieht durch das
geöffnete Fenster während draußen die Welt zur Ruhe kommt und nur
noch das ferne Läuten von Kuhglocken die Nachtluft erfüllt.





In dieser Geschichte begleitest du einen der hellsten Geister der
Geschichte durch die stillen Stunden seines ereignisreichen
Lebens. Du erfährst von den verborgenen Gewohnheiten in seinem
Zufluchtsort an der Schweizer Grenze und von den kleinen
Gegenständen die ihm Halt gaben wie seine hauchdünne seidene
Schlafmütze aus London. Wir lassen den Trubel der Pariser Salons
weit hinter uns und konzentrieren uns ganz auf die Beständigkeit
seines Alltags zwischen Büchern und Briefen. Es ist eine Reise
durch ein langes Leben die dich sanft in die Entspannung führt
und deinen Geist zur Ruhe kommen lässt.





Ich lade dich ein dich nun ganz tief in deine Kissen sinken zu
lassen und den Tag hinter dir zu lassen. Schließe deine Augen und
spüre wie die wohlige Schwere deines Körpers dich umfängt während
wir gemeinsam in die friedliche Atmosphäre von Ferney eintauchen.
Lass dich von der Beständigkeit der Federstriche und dem Duft von
altem Leder in einen erholsamen Schlaf tragen. Es ist jetzt Zeit
die Welt draußen zu vergessen und in der Stille dieses Gartens am
Fuße der Berge deinen Frieden zu finden.



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