#89 Wann wird soziale Anpassung eigentlich zu Selbstverlust?

#89 Wann wird soziale Anpassung eigentlich zu Selbstverlust?

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Wie wahrhaftig zeigst Du Dich Deinen Beziehungen? Kannst Du Dich
locker, entspannt und völlig frei fühlen? Stehst Du zu dem, was
Du bist? Mit all den rauen Kanten? Mit Ansichten, Lebensweisen,
Visionen, die für andere herausfordernd sind, vielleicht sogar
unverschämt :-), aber zutiefst kohärent für Dich selbst? Oder
passt Du Dich immer noch zu sehr an Deine Umgebung an und
Harmonie und Sicherheit stehen über Wahrhaftigkeit? Wir sind
soziale Wesen und unsere Nervensysteme schwingen miteinander,
immer, das ist wunderschön und kann uns inspirieren, erweitern,
berühren und nähren. Wenn wir aber "performen", dann übernimmt
unsere Biologie mit unserer tieferen unbewussten Wahrnehmung von
der Welt und wie wir uns im Kontakt erlauben können uns zu
zeigen, wir sind dann nur halb da, wir sind im Überlebensmodus.
Wie können das erfüllende Begegnungen sein, wenn dort nur sozial
angepasste Aspekte interagieren und wenig Raum für echtes Sein
ist? Selbstverlust geschieht oft so subtil und oft fühlen wir uns
nach einer Begegnung etwas ausgelaugt und nicht wirklich erfüllt,
so als hätten wir Energie verloren und oft stellen wir das nicht
einmal in Frage. Manchmal passt die Umgebung nicht mehr zu der
Version, zu der wir uns entwickelt haben und manchmal verlieren
wir uns auch, um  "sicher" zu bleiben, auch wenn es uns
nicht mehr dient.  Wenn Deine Beziehung zu Dir selbst
bereits innig und verbunden ist, wenn Du in Dir zu Hause bist,
Dich in Dir wohl fühlst (ohne jegliche Ablenkung), dann wird Dein
Körper Dir sehr genau zeigen, wenn Du Dich selbst verlässt, er
wird es nicht mehr tolerieren, was früher ganz "normal" war, Du
wirst Dich unwohl dabei fühlen, wenn Du aus Dir herausfällst. Mit
sich selbst verbunden zu sein, ist der erste Schritt und dann in
diesem Zustand in Beziehung sein zu können, eröffnet ein nächstes
Wachstumsfeld. 
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