60 ist das neue 40: Gegen Gürtelrose impfen?

60 ist das neue 40: Gegen Gürtelrose impfen?

vor 2 Tagen
Herpes-zoster-Impfung in der zweiten Lebenshälfte…
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O-Ton Allgemeinmedizin ist ein Medizin-Podcast fü…
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Wiesbaden

Beschreibung

vor 2 Tagen
Herpes-zoster-Impfung in der zweiten Lebenshälfte Viele ältere
Menschen fühlen sich fit und jünger als sie sind: 60 ist das neue
40. Beeinflusst das die Impfempfehlungen mit Blick auf Gürtelrose?
Dieser Frage geht die aktuelle Folge der Podcast-Serie „O-Ton
Allgemeinmedizin Extra“ mit Professor Dr. Jörg Schelling,
Martinsried, nach. Die häufigste Ursache für eine Gürtelrose ist
die Schwächung des Immunsystems im Alter – auch bei Menschen, die
sich jünger fühlen als das im Reisepass angegebene Alter. Darüber
hinaus steigern auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma
oder chronische Atemwegserkrankungen das Risiko an Herpes zoster
(HZ) zu erkranken. Eine Gürtelrose kann die Lebensqualität
erheblich beeinträchtigen Ältere und chronisch Kranke sind nicht
nur häufiger von Gürtelrose betroffen, sondern sie haben auch ein
höheres Risiko für schwere Verläufe und bei bis zu einem Drittel
kommt es zu einer Post-Zoster-Neuralgie. Das Ausmaß mit dem die
HZ-bedingten neuropathischen Schmerzen die Lebensqualität
beeinträchtigen können, wird jedoch häufig unterschätzt. Die
Impfung schützt Die STIKO empfiehlt eine Impfung gegen Herpes
zoster für alle Personen im Alter von mindestens 60 Jahren.
Menschen mit einer schweren Grunderkrankung können bereits ab einem
Alter von 18 Jahren zu Lasten der GKV geimpft werden. Um die bisher
unzureichende Impfquote zu steigern, empfiehlt Schelling, das Thema
Impfen bei jedem Patientenkontakt anzusprechen und ggf. mehr als
eine Impfung bei einem Termin zu verabreichen. Diese
Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK
entstanden. https://bit.ly/4hoYfbK
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