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Beschreibung
vor 10 Stunden
Zum zweiten Mal trafen wir uns am Stubentisch im Ofenstübli des
Kulturhof Hinter Musegg. In dieser warmen, vertrauten Atmosphäre
entstand ein Gespräch über das Leben. Diesmal jenes von Petra
Gemperle. Die gelernte Primarschullehrerin mit Leib und Seele wird
dieses Jahr 60 Jahre alt. Ihr Leben lief nicht nur gradlinig,
jedoch hatte sie die Fäden immer in der Hand. Bis zu einer
Coviderkrankung im Jahr 2021 mit schwerem Verlauf. Auf einmal war
ihr Leben ein ganz anderes. Im Gespräch mit Jahn Graf und Nadja
Stadelmann nahm sie das Publikum mit auf eine bewegende Reise durch
ihre Vergangenheit: zu langen Bergtouren, kreativen Schneckenrennen
im Schulzimmer und in die intensive Zeit als alleinerziehende
Mutter von drei kleinen Kindern. Das Geld war oft knapp, doch
Petras Fantasie, ihr Mut und ihre Energie schienen grenzenlos. Im
Live-Podcast sprach Petra offen und ehrlich darüber, wie ihr Körper
seit der Diagnose „Myalgische Enzephalomyelitis (ME)“ zunehmend
abbaut. Sie erzählte davon, was von ihrem einst umtriebigen Leben
geblieben ist – und wie kostbar plötzlich die kleinsten Dinge
geworden sind. Gleichzeitig sprach sie auch über die Einsamkeit
vieler Langzeiterkrankter in der Schweiz, über bürokratische Hürden
und darüber, wie sie ihre frühere Blauäugigkeit aufgeben musste, um
Unterstützung und eine IV-Rente zu erhalten. Und trotzdem: Ihr
Humor ist geblieben. Ebenso ihre Liebe zum Singen. Wie schön, dass
ihre Stimme noch trägt – und ihr Lungenvolumen dafür ausreicht.
Jeder Weg nach draussen kostet Petra Kraft und fordert ihren Körper
heraus. Dass sie dennoch nach Luzern gekommen ist, um ihre
Geschichte zu teilen und all jenen eine Stimme zu geben, die selbst
nicht gehört werden können, hat die Anwesenden tief berührt. Wir
freuen uns über Ihre Rückmeldungen, Bewertungen – und natürlich
darüber, wenn Sie den Podcast abonnieren und die Glocke aktivieren.
Kulturhof Hinter Musegg. In dieser warmen, vertrauten Atmosphäre
entstand ein Gespräch über das Leben. Diesmal jenes von Petra
Gemperle. Die gelernte Primarschullehrerin mit Leib und Seele wird
dieses Jahr 60 Jahre alt. Ihr Leben lief nicht nur gradlinig,
jedoch hatte sie die Fäden immer in der Hand. Bis zu einer
Coviderkrankung im Jahr 2021 mit schwerem Verlauf. Auf einmal war
ihr Leben ein ganz anderes. Im Gespräch mit Jahn Graf und Nadja
Stadelmann nahm sie das Publikum mit auf eine bewegende Reise durch
ihre Vergangenheit: zu langen Bergtouren, kreativen Schneckenrennen
im Schulzimmer und in die intensive Zeit als alleinerziehende
Mutter von drei kleinen Kindern. Das Geld war oft knapp, doch
Petras Fantasie, ihr Mut und ihre Energie schienen grenzenlos. Im
Live-Podcast sprach Petra offen und ehrlich darüber, wie ihr Körper
seit der Diagnose „Myalgische Enzephalomyelitis (ME)“ zunehmend
abbaut. Sie erzählte davon, was von ihrem einst umtriebigen Leben
geblieben ist – und wie kostbar plötzlich die kleinsten Dinge
geworden sind. Gleichzeitig sprach sie auch über die Einsamkeit
vieler Langzeiterkrankter in der Schweiz, über bürokratische Hürden
und darüber, wie sie ihre frühere Blauäugigkeit aufgeben musste, um
Unterstützung und eine IV-Rente zu erhalten. Und trotzdem: Ihr
Humor ist geblieben. Ebenso ihre Liebe zum Singen. Wie schön, dass
ihre Stimme noch trägt – und ihr Lungenvolumen dafür ausreicht.
Jeder Weg nach draussen kostet Petra Kraft und fordert ihren Körper
heraus. Dass sie dennoch nach Luzern gekommen ist, um ihre
Geschichte zu teilen und all jenen eine Stimme zu geben, die selbst
nicht gehört werden können, hat die Anwesenden tief berührt. Wir
freuen uns über Ihre Rückmeldungen, Bewertungen – und natürlich
darüber, wenn Sie den Podcast abonnieren und die Glocke aktivieren.
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