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Beschreibung
vor 1 Woche
#9: Was hat Wrestling mit Geopolitik zu tun?
In dieser Folge sprechen wir über Vince McMahon — den Mann, der
aus regionalem Wrestling eine globale Medienmaschine machte und
dabei vielleicht unbeabsichtigt zu einem der wichtigsten
Produzenten amerikanischer Gefühlspolitik wurde. Allerdings
erwartet euch diesmal noch kein skandalöses Charakterporträt von
Mr. McMahon selbst (keine Sorge, das kommt noch), sondern
vielmehr ein Blick darauf, wie er prägende geopolitische und
popkulturelle Ereignisse aufgriff, emotional zuspitzte und medial
verwertete.
Von Hulk Hogan als patriotischem Superkörper der Reagan-Ära über
die zynische Anti-Autorität der Attitude Era bis zur nationalen
Emotionalisierung nach 9/11 analysieren wir McMahons
Wrestling-Promotion als popkulturellen Resonanzraum
gesellschaftlicher Machtverhältnisse.
Denn Wrestling erzählt nicht bloß Kämpfe im Ring.
Es erzählt, wer als Held gilt, wer zur Bedrohung erklärt wird,
wie Autorität inszeniert wird — und wie sich Amerika selbst
verstehen möchte.
Teil 1 unseres Blicks auf amerikanisches Pro Wrestling,
Geopolitik, Medienkultur und Gesellschaft.
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Keywords:
WWE, Vince McMahon, Wrestling, Pro Wrestling, Geopolitik,
Popkultur, Kulturwissenschaft, USA, Amerika, Reagan, Kalter
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Austin, 9/11, Medienwissenschaft, Patriotismus, politische
Kommunikation, Wrestling Geschichte, Gesellschaftsanalyse,
Unterhaltungskultur, American Culture, Kayfabe, Wrestling Podcast
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