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1 Stunde 47 Minuten
#18: Kann jemand gleichzeitig der wichtigste Wrestler aller Zeiten und eine der umstrittensten Figuren der Wrestlinggeschichte sein?

Genau dieser Frage gehen wir im zweiten Teil unseres Hulk-Hogan-Specials nach.

Denn nachdem wir im ersten Teil angeschaut haben, wie Hulk Hogan überhaupt zum Mythos werden konnte, interessiert uns jetzt vor allem: Was passiert mit diesem Mythos, wenn sich die Welt um ihn herum verändert – und irgendwann auch der Mensch hinter der Figur sichtbar wird?

Wir beginnen mit einem Helden, der eigentlich nicht verlieren darf. Und plötzlich doch fällt.

Die Earthquake-Storyline von 1990 macht Hogan verletzlich. Aus dem scheinbar unbesiegbaren Superhelden wird ein Held, der leiden, zweifeln und zurückkommen kann. Seine Rückkehr funktioniert dabei nicht nur als Wrestlinggeschichte, sondern als große emotionale Inszenierung: Fans sollen nicht einfach zuschauen – sie sollen das Gefühl bekommen, Hogan zu brauchen und ihn selbst zurück in den Ring zu bringen.

Und genau hier wird es spannend: Wo endet Kayfabe und wo beginnt bereits die moderne Logik von Fanbindung, Marke und Konsum?

Und dann ist da natürlich: Hogans Körper, der für Disziplin, Stärke, Selbstkontrolle und ein ganz bestimmtes Bild davon, was ein „richtiger Mann“ sein soll, steht. Hogan verkauft mit seinem Körper nicht nur Wrestling – er verkauft ein Ideal.

Umso interessanter wird der Widerspruch, als dieses Ideal auf die Realität des Wrestlings trifft. Der Steroid-Skandal der frühen 1990er bringt die perfekte Fassade ins Wanken: Wie glaubwürdig ist der „selbstgemachte“ Held, wenn hinter dem Körper eine ganz andere Geschichte steht?

Wir schauen auf Roman Reigns, CM Punk und Cody Rhodes und darauf, wie sich Wrestlinghelden verändert haben. Moderne Faces dürfen widersprüchlich sein, Schwächen zeigen und ihre eigene Geschichte hinterfragen. Hogan dagegen musste lange vor allem eines sein: die Antwort.

Und schließlich kommen wir zu der schwierigsten Frage dieses Specials:

Was passiert, wenn Hulk Hogan und Terry Bollea nicht mehr voneinander zu trennen sind?

Denn plötzlich geht es nicht mehr nur darum, ob wir einen Wrestler mögen, sondern darum, was wir mit einem kulturellen Erbe machen, das gleichzeitig gewaltig, prägend und zutiefst widersprüchlich ist.

Kann man den Helden von dem Menschen trennen?

Kann man die historische Bedeutung Hulk Hogans anerkennen, ohne die problematischen Seiten seiner Figur kleinzureden?

Ein zweiter Teil über einen Mann, der längst größer geworden war als der Wrestlingring. Und über einen Mythos, der vielleicht gerade deshalb so interessant ist, weil er nicht mehr ganz funktioniert.

Teil 1 verpasst? Dann unbedingt zuerst unseren Einstieg in die Entstehung von Hulkamania hören – denn erst wenn man versteht, wie dieser Mythos gebaut wurde, versteht man auch, warum sein späterer Bruch so folgenreich ist.

Und nicht vergessen! Lasst und ganz viel Liebe da! :-)

Wer noch tiefer in Hulk Hogan, Wrestling und die gesellschaftlichen Bilder dahinter einsteigen möchte:

Nicholas Ryan Canada – Portrait of a Real American (2022)

Danielle M. Soulliere – Wrestling with Masculinity

Jens Kjeldgaard-Christiansen – Wrestling Voices (2026)

Dan Gelston / Associated Press – Hulk Hogan descended upon American culture at exactly the time it was ready for him: the 1980s

Brianna Morris-Grant / ABC News – How Hulk Hogan weathered wrestling fame and racist scandal…

Die Auswahl verbindet Wrestlinggeschichte, Kulturwissenschaft, Männlichkeitsforschung und Mediengeschichte – und zeigt Hogan damit nicht nur als Wrestler, sondern als kulturelles Phänomen.

E-Mail: heelsundheldinnen.podcast@gmail.com

Insta: @heelsundheldinnen.podcast

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1 Stunde 33 Minuten
# 17: War Hulk Hogan einfach nur der größte Wrestler seiner Zeit – oder die erste echte Popikone des Wrestlings?

In Teil 1 unseres Hulk-Hogan-Specials sprechen wir nicht einfach über Titelgewinne, legendäre Matches oder WrestleManias. Uns interessiert vor allem die Frage: Wie konnte aus Terry Bollea die Figur Hulk Hogan werden – und warum wurde genau diese Figur so viel größer als Wrestling selbst?

Dafür reisen wir zurück in die USA der 1980er Jahre und schauen auf die Rock 'N' Wrestling Connection, MTV, WrestleMania und den Moment, in dem Wrestling endgültig im Mainstream ankam. Gemeinsam werfen wir einen kulturwissenschaftlichen Blick darauf, wie Hulk Hogan zum Kinderhelden, zur Medienfigur und zum Symbol einer ganzen Epoche wurde.

Warum funktionierte Hogan weit über den Wrestlingring hinaus? Weshalb wurde sein Körper selbst zum kulturellen Ideal? Und was verrät seine Karriere eigentlich über die amerikanische Gesellschaft der 1980er Jahre?

In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um Hulk Hogan – sondern auch um die gesellschaftlichen und popkulturellen Bedingungen, die eine Figur wie ihn überhaupt erst möglich gemacht haben.

Lasst uns wie immer Liebe da!

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E-Mail: heelsundheldinnen.podcast@gmail.com

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Heels und Heldinnen
1 Stunde 30 Minuten
Genau dieser Frage gehen wir in dieser Folge nach. Am Beispiel von Sami Zayn, Cody Rhodes und CM Punk diskutieren wir, warum WWE heute herausragende Momente erschafft – sich aber oft schwertut, ihre größten Babyfaces (aber auch Heels) nach dem Triumph spannend weiterzuerzählen.

Hat WWE wirklich ein Face-Problem? Oder liegt die eigentliche Schwäche darin, dass Titelgewinne sorgfältiger geplant werden als die Geschichten danach? Warum fordern immer mehr Fans einen Heel Turn für Cody Rhodes? Passt Sami Zayn vielleicht sogar besser als tragischer Held denn als dominanter Champion?

Gemeinsam werfen wir einen kulturwissenschaftlicheren Blick auf modernes Wrestling, sprechen über Heldenreisen und Charakterentwicklung und diskutieren, ob das viel kritisierte "Moment Booking" am Ende vielleicht gar kein kreatives Problem, sondern eine bewusste wirtschaftliche Entscheidung ist. Denn spektakuläre Titelgewinne verkaufen Tickets, Merchandise und sorgen für virale Highlights. Aber reicht das auch für große Geschichten?

Eine Folge über WWE, Storytelling und die Frage, was nach dem Happy End eigentlich kommt.

Wir wollen Eure Meinung! Schreibt sie uns in die Kommentare, folgt uns hier und auf Instagram, lasst Liebe für uns da!

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1 Stunde 22 Minuten
# 15: Night of Champions 2026 hat uns überrascht – und zwar positiv.

Zum ersten Mal seit längerer Zeit hatten wir wieder das Gefühl, dass WWE uns nicht nur aufgewärmte Matches präsentiert, sondern uns auch erzählerisch komplett in die Show hineinzieht. Starkes Wrestling, sinnvolle Geschichten und Momente, crazy Überraschungen, die Lust auf mehr machen. Genau so soll ein Premium Live Event aussehen und wir fiebern wieder mit, was als nächstes passieren wird!

Natürlich haben wir die Matches trotzdem sofort für unser Fantasy Booking ausgeschlachtet. Manche Ideen können wir eben einfach nicht für uns behalten, da müsst Ihr halt wie gewohnt durch.

Trotz aller Begeisterung bleibt aber die große Frage: Kann WWE dieses Niveau jetzt halten? Oder war Night of Champions einfach deshalb so stark, weil für die Show in Saudi-Arabien besonders viel Aufwand betrieben wurde? Die Wochen bis Summer Slam werden jetzt umso strenger in die Kritik genommen, denn es gilt, dieses erzählerische Niveau zu halten.

Außerdem diskutieren wir länger als geplant über Jey Uso. Ist seine Geschichte inzwischen auserzählt? Hat sein Charakter noch genügend Entwicklungspotenzial oder dreht sich inzwischen alles im Kreis?

Und dann wäre da natürlich noch Sami Zayn.

Was für ein Match. Was für ein Storytelling. Was für ein Sieg. Für uns war das nicht nur wrestlerisch eines der Highlights des Abends, sondern auch erzählerisch genau das, was Wrestling so besonders macht. Ein verdienter Sieg und Titel für Sami!

Freut euch auf unsere komplette Review, jede Menge Diskussionen, Fantasy Booking, Lob, Kritik und die obligatorischen Abschweifungen.

Wie immer: Lasst ein Follow da, kommentiert uns (wir bieten echt viel Input zum Kommentieren, traut Euch!), betätigt das Glöckchen, lasst uns viele Sterne da und schaut auf Insta rein, da wird die nächste Zeit einiges passieren! Wir schwören!

Instagram: @heelsundheldinnen.podcast

E-Mail: heelsundheldinnen.podcast@gmail.com

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1 Stunde 40 Minuten
# 14: Wir haben uns bei fast 30 Grad in unserer Dachgeschoss Studiosauna zusammengesetzt, um über die letzten Ausgaben von RAW und SmackDown zu sprechen. Ob dabei wirklich jede Gehirnzelle überlebt hat, können wir nicht mit Sicherheit sagen.

Wir sprechen über vorhandene Storylines, nicht vorhandene Storylines, Storylines, die vielleicht irgendwann Storylines werden wollen, und natürlich über die immer wieder spannende Frage, was WWE da eigentlich gerade bookt.

Besonders beschäftigt haben uns diesmal Oba Femi (Liebe geht raus), die Bloodline und Jey Uso, sowie das Dreieck des gepflegten Misstrauens rund um Gunther, Cody Rhodes und Sami Zayn. Andere spannende Entwicklungen sind uns selbstverständlich auch aufgefallen. Wir haben nur vergessen, darüber zu sprechen. Oder die Hitze war schuld. Vielleicht auch beides.

Gegen Ende wird es dann deeper: Wir fragen uns, was macht die ständige Recherche, das Verfolgen von News, Gerüchten und Hintergrundinformationen eigentlich mit unserem Investment in die Shows und ins Kayfabe? Kann man sich überhaupt noch auf Storylines einlassen und die Show genießen, wenn man ständig hinter die Kulissen schaut?

Außerdem werdet ihr feststellen, dass unser Mikrofon und der Tisch, auf dem es steht, aktuell eine sehr intensive Fehde austragen. Wir nennen die beiden liebevoll Finn und Damian und hoffen ja auf eine spätere Versöhnung. Also, schaltet weiterhin ein, es bleibt spannend!

Wie immer: Lasst Liebe da, kommentiert, gebt uns eine nette Sternebewertung, drückt das Glöckchen, schaut auf Insta vorbei (da wird demnächst wieder mehr passieren, Ihr wisst, Leben und so, was dazwischen kommt).

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E-Mail: heelsundheldinnen.podcast@gmail.com

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Über diesen Podcast

Heels & Heldinnen ist ein Podcast über Wrestling – aber nicht darüber, wer gewinnt. Hier geht es um das Warum hinter den Geschichten: Warum bestimmte Figuren funktionieren, warum manche Rivalitäten Kult werden und was Wrestling über Popkultur, Dramaturgie und Rollenbilder erzählt. Wir schauen auf Storylines, Charaktere und Inszenierung – mit Analyse, Kulturperspektive und einer guten Portion trockenem Humor. Egal ob legendäre Fehden, aktuelle Shows oder das große Storytelling im Ring: Bei uns wird Wrestling nicht nur geschaut. Es wird gelesen.
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„Heels und Heldinnen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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