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  4. Locus Criminalis 11 – Blut und Druckerschwärze
In Folge 11 von Locus Criminalis rekapitulieren Toni und Marco
nochmal Marcos gefeierten Studienabschluss und enthüllen dunkle
Wahrheiten über Buchausleihen, versäumte Rückgaben und gruselige
Bibliotheksgebühren. Annis Folterkammer lehrt die beiden diesmal
auf Grundlage von Hans Talhoffers Fechtbuch und Heinrichs von
Neustadt Versroman ‚Apollonius von Tyrland‘ alles zum
gerichtlichen (Ehe-)Zweikampf.

Nach über einem Jahr in Bochum dürfen wir Philip Flacke endlich
bei uns im Podcast begrüßen. Philip promoviert bei uns an der RUB
im Graduiertenkolleg 2945 „Wissen – Glauben – Behaupten“ zu
Wahrheit und Unwahrheit bei Hans Sachs. Heute hat er uns nicht
nur ein kreatives Geschenk mitgebracht, das ihr in unserer Story
sehen konnt, sondern gleich eine Szene für unsere Storytime
geschrieben!

In dieser Folge schickt er uns ins 16. Jahrhundert: Nürnberg,
1527, unmittelbar nach den Bauernkriegen. Toni, Marco, Anni und
Philip leihen ihre Stimmen Hans und Kunigunde Hergots Geschichte.
Was Hans an seiner Druckerpresse druckt, ist kein Gebetbuch, es
ist ein Pamphlet, das von einer Welt ohne Adel und Klerus träumt.
Nur Gott soll noch herrschen. Das Urteil, das ihm dafür ergeht:
Enthauptung. Sein Werk wird durch seine Frau Kunigunde
fortgesetzt, die nach seiner Hinrichtung die Druckerei
weiterführt und die Schulden abträgt.
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„Locus Criminalis 11 – Blut und Druckerschwärze“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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