Roger Baders besondere Heim-WM als Österreichs Teamchef
vor 4 Tagen
Seit 2016 ist der Winterthurer Roger Bader Nationaltrainer von
Österreich. Er war ausgerechnet am Morgen nach der 0:9-Niederlage
gegen die Schweiz Gast beim Eisbrecher. Er erzählt unter anderem
auch, weshalb seine Mentalität ein Vorteil ist.
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vor 4 Tagen
Mehr Heim-WM ist für Roger Bader kaum möglich. Der
Nationaltrainer von Österreich wohnt normalerweise in Kloten nur
drei Kilometer vom Hotel entfernt, in dem sein Team nun
einquartiert ist. Nach Hause geht der 61-Jährige während der WM
trotzdem nicht, weil er sich nicht ablenken lassen will. Selbst
am Donnerstag, an dem er seinem Team nach vier Spielen in fünf
Tagen frei gegeben hat, bleibt er im Hotel.
Die Spieler dürften einen Tag nach der 0:9-Klatsche gegen die
Schweiz froh sein, den Kopf beim Sightseeing durch Zürich etwas
lüften zu können. Bader sagt: «Nach dem Spiel war ich sehr
gefasst. Heute Morgen hat diese Niederlage aber schon ein wenig
an mir genagt.»
Österreich ist nach drei Siegen aus den ersten vier Spielen
dennoch auf Kurs, zum zweiten Mal in Folge den
Viertelfinal-Einzug zu schaffen. Dies, nachdem das Land zuvor 31
Jahre lang darauf warten musste. Der Aufschwung hat viel mit
Bader zu tun. Der Winterthurer ist seit zwölf Jahren für den
österreichischen Verband tätig. Zunächst Ausbildungschef und
U-20-Nationaltrainer, übernahm er im Herbst 2016 auch die
A-Nationalmannschaft. Warum er danach alles auf den Kopf stellte,
was das mit Ralph Krueger zu tun hat - und weshalb seine
Schweizer Mentalität in Österreich ein Vorteil ist, erzählt Bader
im aktuellen Eisbrecher-Podcast.
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