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Beschreibung
vor 4 Tagen
Vor 35 Jahren wurde in einem beschaulichen Städtchen in Ungarn
die Visegrád-Gruppe gegründet. Einst war das Bündnis ein Symbol
für die „Rückkehr nach Europa“ nach dem Umbruch von 1989. Heute
ist die lose Gruppe, die aus Polen, Ungarn, Tschechien und der
Slowakei besteht, oftmals eher Sinnbild europäischer Spaltung.
Denn die Sichtweise auf zentrale Fragen weicht mitunter ab. Und
auch aufgrund von Mängeln in Sachen Rechtsstaatlichkeit wird die
Visegrád-Gruppe innerhalb der Europäischen Union oftmals als
Problemkind gesehen.
Aber wie genau funktioniert die Initiative heute genau? Was wird
sich mit der Abwahl von Viktor Orbán als
ungarischemMinisterpräsidenten verändern? Und: Brauchen die vier
mitteleuropäischen Länder heute überhaupt noch eine
Visegrád-Gruppe?
Das sind die Fragen für die dritteFolge der dritten Staffel von
„Sechsmal Tschechien“ – einem Podcast der Sächsischen
Landeszentrale für politische Bildung und von Radio Prag
International.
Diese Folge wurde von Ferdinand Hauser und Ivo Vacík vorbereitet.
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