Margit Osterloh: «Die Frauenquote ist schädlich»

Margit Osterloh: «Die Frauenquote ist schädlich»

vor 1 Woche
Die Schweiz kennt in grossen Unternehmen seit fünf Jahren eine Frauenquote. Nun kommt die emeritierte Wirtschaftsprofessorin Margit Osterloh zum Schluss: Die Quote ist unnötig und sogar schädlich. Wie kommt sie zu dieser Aussage? Osterloh ist zu Gast ...
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Beschreibung

vor 1 Woche
Die Schweiz kennt in grossen Unternehmen seit fünf Jahren eine
Frauenquote. Nun kommt die emeritierte Wirtschaftsprofessorin
Margit Osterloh zum Schluss: Die Quote ist unnötig und sogar
schädlich. Wie kommt sie zu dieser Aussage? Osterloh ist zu Gast
bei Simone Hulliger. Zwanzig Prozent Frauen in Geschäftsleitungen,
dreissig Prozent Frauen in Verwaltungsräten von grossen
börsenkotierten Unternehmen: Seit der Einführung der Frauenquote
wurden diese Zielwerte im Schnitt erreicht. Allerdings: Frauen
bleiben in Geschäftsleitungen nur halb so lange wie Männer, stellt
Osterloh in ihrem neuen Buch fest. Da das Angebot an Frauen, welche
Karriere machen wollen, zu klein sei, würden die Firmen einander
die Frauen abwerben. Die kurze Verweildauer schade den Frauen und
sei nicht förderlich für die Unternehmen. Man sollte die Frauen
nicht zwingen, Machtpositionen zu wollen, so Osterloh. Zusammen mit
Katja Rost, Maria Rebecca Augstburger und Pierrette Lamezan hat sie
das Buch verfasst: «Bumerang Frauenquote. Für Gleichberechtigung
statt Gleichstellung.» Margit Osterloh ist emeritierte Professorin
für Betriebswirtschaft der Uni Zürich und Gründerin der
Forschungsplattform «Crema».
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