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Beschreibung
vor 2 Tagen
Tanja Valérien spricht in ihrer 95. Podcastfolge mit der
Brasilianerin, Ethnologin, Menschenrechts- und Umweltaktivistin
ELIANE FERNANDES FERREIRA in ihrem Zuhause in Hamburg, wo sie sie
anschließend in dem Hörsaal der Universität ihres Studiums
fotografiert hat, über ihr Leben zwischen Deutschland und dem
Amazonas...ihre Heimat Brasilien und ihre Mission, zu helfen…das
gefährliche Leben als Aktivistin für das Amazonasgebiet und die
Rechte ihrer indigenen Völker, wo sie seit 22 Jahren mindestens 6
Monate pro Jahr lebt und sich dort im YORENKA TASORENTSI INSTITUTE
für Umweltbildung als Kulturanthropologin der Universität Bremen
engagiert…die Wichtigkeit der Spendengelder…Feldforschungen...den
Stamm der Asháninka, der in den vielen Jahren wie eine weitere
Familie für sie geworden ist …Bedrohung, Mut, Angst um ihr Leben,
Interessenkonflikte und der Kampf gegen illegale Abholzungen und
die Drogenmafia...die enge Verbindung zu Benki Piyãko, dem Führer
der Asháninka…Vertrauen, Zuversicht, Respekt, Optimismus und
Glaube…ihren Urgroßvater, ein Kautschuk-Baron im Amazonas Ende des
19. Jahrhunderts….ihren Dank an die "Gesellschaft für bedrohte
Völker" (GFBV), ohne die sie keine Unterstützung bei ihrem Kampf
bekommen hätte....die lange Reise dorthin, welche 22 reine
Flugstunden von ihrem Zuhause in Hamburg entfernt ist…warum kein
Geld der Welt den Wert von Bäumen und Tieren aufwiegen kann...wie
wir als Menschen mit unserem Konsum so viel bewegen können…den Mord
an einem Journalisten und einem Indigenen-Experten…warum sie im
Amazonas nie alleine unterwegs ist….das schlechte Gewissen ihrem
Mann und ihren Kindern gegenüber…das schlimme Gefühl, immer wieder
etwas in Hamburg zurückzulassen, was sie sehr liebt….die wunderbare
Freundschaft mit dem renommierten und inzwischen verstorbenen
Fotografen Sebastião Salgado, welche sie als ein Geschenk des
Universums empfindet…sein Singen während des Fotografierens und
sein perfekter Blick...ihre freie Kindheit und ihre
Andersartigkeit...die Unruhen der 70er Jahre in der Diktaturzeit,
die ihr Aufwachsen sehr geprägt haben, besonders weil ihr
rebellischer Vater immer in Gefahr war…seine Untreue, welche ein
normales Szenario war...den Schmerz, als er die Familie wegen einer
jüngeren Frau verließ…die Stärke der Mutter in diesen schweren
Zeiten...das Wirtschaftsstudium in São Paulo und warum sie
Brasilien unbedingt verlassen wollte…das Auswandern nach Hamburg
und dortige Studium in Ethnologie, Journalistik und
Frühgeschichte…den Drang, die ganze Welt zu erforschen…die toxische
Beziehung zu einem deutschen Geologen...das Jahr in Uganda, wo sie
gesehen hat, was Armut und Gewalt wirklich heißt…das Glück, ihrem
Mann, dem Hamburger Architekten Peter Becker, begegnet zu sein, mit
dem sie inzwischen erwachsene Zwillingsmädchen hat, die das größte
Geschenk ihres Lebens sind….Zerrissenheit zwischen den
Welten...brasilianische Mütter…Integration...deutsche
Mentalität…das langsame Sterben ihrer an Alzheimer erkrankten
Mutter, die in Brasilien in einem Pflegeheim lebt und wie wichtig
es ist, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn diese
Krankheit belastet sie sehr (in Deutschland über den Verein
DESIDERIA)…den Balanceakt zwischen der Familie in Hamburg, der
Arbeit im Amazonas und der Mutter im Pflegeheim…der Abschied vom
Vater und das Verzeihen.
Brasilianerin, Ethnologin, Menschenrechts- und Umweltaktivistin
ELIANE FERNANDES FERREIRA in ihrem Zuhause in Hamburg, wo sie sie
anschließend in dem Hörsaal der Universität ihres Studiums
fotografiert hat, über ihr Leben zwischen Deutschland und dem
Amazonas...ihre Heimat Brasilien und ihre Mission, zu helfen…das
gefährliche Leben als Aktivistin für das Amazonasgebiet und die
Rechte ihrer indigenen Völker, wo sie seit 22 Jahren mindestens 6
Monate pro Jahr lebt und sich dort im YORENKA TASORENTSI INSTITUTE
für Umweltbildung als Kulturanthropologin der Universität Bremen
engagiert…die Wichtigkeit der Spendengelder…Feldforschungen...den
Stamm der Asháninka, der in den vielen Jahren wie eine weitere
Familie für sie geworden ist …Bedrohung, Mut, Angst um ihr Leben,
Interessenkonflikte und der Kampf gegen illegale Abholzungen und
die Drogenmafia...die enge Verbindung zu Benki Piyãko, dem Führer
der Asháninka…Vertrauen, Zuversicht, Respekt, Optimismus und
Glaube…ihren Urgroßvater, ein Kautschuk-Baron im Amazonas Ende des
19. Jahrhunderts….ihren Dank an die "Gesellschaft für bedrohte
Völker" (GFBV), ohne die sie keine Unterstützung bei ihrem Kampf
bekommen hätte....die lange Reise dorthin, welche 22 reine
Flugstunden von ihrem Zuhause in Hamburg entfernt ist…warum kein
Geld der Welt den Wert von Bäumen und Tieren aufwiegen kann...wie
wir als Menschen mit unserem Konsum so viel bewegen können…den Mord
an einem Journalisten und einem Indigenen-Experten…warum sie im
Amazonas nie alleine unterwegs ist….das schlechte Gewissen ihrem
Mann und ihren Kindern gegenüber…das schlimme Gefühl, immer wieder
etwas in Hamburg zurückzulassen, was sie sehr liebt….die wunderbare
Freundschaft mit dem renommierten und inzwischen verstorbenen
Fotografen Sebastião Salgado, welche sie als ein Geschenk des
Universums empfindet…sein Singen während des Fotografierens und
sein perfekter Blick...ihre freie Kindheit und ihre
Andersartigkeit...die Unruhen der 70er Jahre in der Diktaturzeit,
die ihr Aufwachsen sehr geprägt haben, besonders weil ihr
rebellischer Vater immer in Gefahr war…seine Untreue, welche ein
normales Szenario war...den Schmerz, als er die Familie wegen einer
jüngeren Frau verließ…die Stärke der Mutter in diesen schweren
Zeiten...das Wirtschaftsstudium in São Paulo und warum sie
Brasilien unbedingt verlassen wollte…das Auswandern nach Hamburg
und dortige Studium in Ethnologie, Journalistik und
Frühgeschichte…den Drang, die ganze Welt zu erforschen…die toxische
Beziehung zu einem deutschen Geologen...das Jahr in Uganda, wo sie
gesehen hat, was Armut und Gewalt wirklich heißt…das Glück, ihrem
Mann, dem Hamburger Architekten Peter Becker, begegnet zu sein, mit
dem sie inzwischen erwachsene Zwillingsmädchen hat, die das größte
Geschenk ihres Lebens sind….Zerrissenheit zwischen den
Welten...brasilianische Mütter…Integration...deutsche
Mentalität…das langsame Sterben ihrer an Alzheimer erkrankten
Mutter, die in Brasilien in einem Pflegeheim lebt und wie wichtig
es ist, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn diese
Krankheit belastet sie sehr (in Deutschland über den Verein
DESIDERIA)…den Balanceakt zwischen der Familie in Hamburg, der
Arbeit im Amazonas und der Mutter im Pflegeheim…der Abschied vom
Vater und das Verzeihen.
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