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Beschreibung
vor 1 Woche
Es ist die vielleicht absurdeste internationale Vereinbarung aller
Zeiten. Nach monatelangen Geheimtreffen haben sich Regierungen
weltweit offenbar auf ein gemeinsames Ziel verständigt: An
bestimmten Daten darf niemals etwas Bedeutendes passieren. Der
Grund? Die Zahlenkombinationen flowen einfach nicht und haben
Minusaura. Interne Papiere sprechen von „Tagen mit katastrophaler
historischer Ästhetik“. Ereignisse an solchen Daten hätten „keine
kulturelle Wucht“ und seien „nicht geeignet, sich sinnvoll ins
kollektive Gedächtnis einzubrennen“. Ganz oben auf der Liste der
verbotenen Geschichts-Daten: 12/5 Laut Experten das schlimmste
Datum überhaupt. 12/5 klinge „wie ein Handball-Zwischenstand“ und
dürfe niemals mit einer globalen Krise verbunden werden. Deshalb
gilt am 5. Dezember weltweit erhöhte Sicherheitsstufe. Staatschefs
vermeiden Reisen, Börsen schließen früher, selbst Raketenstarts
werden verschoben. 10/14 Ein Datum mit „kompletter
Verwaltungs-Aura“. Insider nennen es intern „das
Excel-Tabellen-Datum“. Um historische Katastrophen zu vermeiden,
werden an diesem Tag internationale Gipfel grundsätzlich verboten.
8/17 „Klingt wie ein Parkplatzabschnitt am Flughafen“, heißt es in
einem Strategiepapier. Militärübungen werden am 17. August
abgesagt, um zu verhindern, dass versehentlich etwas Relevantes
passiert. 11/23 Zu lang. Zu unrhythmisch. „Niemand würde je sagen:
Weißt du noch damals, 11/23?“ Deshalb werden an diesem Tag
besonders viele harmlose Events organisiert – Food-Festivals,
Flohmärkte, Stadtläufe. Hauptsache, nichts Historisches. 2/19 Laut
Sprachforschern „komplett ohne Einschlag“. Mehrere Staaten haben
sich darauf geeinigt, an diesem Datum keine Wahlen oder wichtigen
Reden stattfinden zu lassen. 7/14 Eigentlich starke Einzelzahlen –
gemeinsam aber „tot“. Deshalb werden internationale Verhandlungen
bewusst nie auf diesen Tag gelegt. 3/28 Ein Datum, das laut
Experten „nach Bedienungsanleitung“ klingt. Die NATO soll intern
sogar Richtlinien haben, an diesem Tag keine größeren Operationen
zu starten. 10/22 Zu viele Silben, kein Rhythmus. Der
UN-Sicherheitsrat soll beschlossen haben, dass Krisensitzungen
möglichst niemals auf dieses Datum fallen dürfen. 9/17 Die 9
erzeugt zunächst Hoffnung – doch die 17 „zieht alles runter“. Ein
Historiker sagt: „Das Datum startet mit Aura und endet wie ein
WLAN-Passwort.“ 1/29 Das vielleicht trostloseste Datum überhaupt.
„Klingt wie eine Steuer-ID“, heißt es aus Diplomatenkreisen.
Deshalb gilt am 29. Januar weltweit ein informeller „Tag der
maximalen Bedeutungslosigkeit“. Um sicherzugehen, dass diese Tage
historisch leer bleiben, greifen die Staaten zu drastischen
Maßnahmen. Große Politiker reisen bewusst nicht. Militärs fahren
Systeme herunter. Unternehmen verschieben Produkteinführungen.
Selbst Hollywood vermeidet an diesen Tagen Kinostarts mit
Blockbuster-Potenzial. Ein Regierungsberater bringt die Strategie
auf den Punkt: „Wenn die Menschheit schon historische Ereignisse
produziert, dann bitte mit vernünftigem Flow.“ Und genau deshalb
soll verhindert werden, dass irgendwann ein Kind im
Geschichtsunterricht sagen muss: „Boah, die große Revolution begann
einfach mit den Ereignissen von 12/5.“
Zeiten. Nach monatelangen Geheimtreffen haben sich Regierungen
weltweit offenbar auf ein gemeinsames Ziel verständigt: An
bestimmten Daten darf niemals etwas Bedeutendes passieren. Der
Grund? Die Zahlenkombinationen flowen einfach nicht und haben
Minusaura. Interne Papiere sprechen von „Tagen mit katastrophaler
historischer Ästhetik“. Ereignisse an solchen Daten hätten „keine
kulturelle Wucht“ und seien „nicht geeignet, sich sinnvoll ins
kollektive Gedächtnis einzubrennen“. Ganz oben auf der Liste der
verbotenen Geschichts-Daten: 12/5 Laut Experten das schlimmste
Datum überhaupt. 12/5 klinge „wie ein Handball-Zwischenstand“ und
dürfe niemals mit einer globalen Krise verbunden werden. Deshalb
gilt am 5. Dezember weltweit erhöhte Sicherheitsstufe. Staatschefs
vermeiden Reisen, Börsen schließen früher, selbst Raketenstarts
werden verschoben. 10/14 Ein Datum mit „kompletter
Verwaltungs-Aura“. Insider nennen es intern „das
Excel-Tabellen-Datum“. Um historische Katastrophen zu vermeiden,
werden an diesem Tag internationale Gipfel grundsätzlich verboten.
8/17 „Klingt wie ein Parkplatzabschnitt am Flughafen“, heißt es in
einem Strategiepapier. Militärübungen werden am 17. August
abgesagt, um zu verhindern, dass versehentlich etwas Relevantes
passiert. 11/23 Zu lang. Zu unrhythmisch. „Niemand würde je sagen:
Weißt du noch damals, 11/23?“ Deshalb werden an diesem Tag
besonders viele harmlose Events organisiert – Food-Festivals,
Flohmärkte, Stadtläufe. Hauptsache, nichts Historisches. 2/19 Laut
Sprachforschern „komplett ohne Einschlag“. Mehrere Staaten haben
sich darauf geeinigt, an diesem Datum keine Wahlen oder wichtigen
Reden stattfinden zu lassen. 7/14 Eigentlich starke Einzelzahlen –
gemeinsam aber „tot“. Deshalb werden internationale Verhandlungen
bewusst nie auf diesen Tag gelegt. 3/28 Ein Datum, das laut
Experten „nach Bedienungsanleitung“ klingt. Die NATO soll intern
sogar Richtlinien haben, an diesem Tag keine größeren Operationen
zu starten. 10/22 Zu viele Silben, kein Rhythmus. Der
UN-Sicherheitsrat soll beschlossen haben, dass Krisensitzungen
möglichst niemals auf dieses Datum fallen dürfen. 9/17 Die 9
erzeugt zunächst Hoffnung – doch die 17 „zieht alles runter“. Ein
Historiker sagt: „Das Datum startet mit Aura und endet wie ein
WLAN-Passwort.“ 1/29 Das vielleicht trostloseste Datum überhaupt.
„Klingt wie eine Steuer-ID“, heißt es aus Diplomatenkreisen.
Deshalb gilt am 29. Januar weltweit ein informeller „Tag der
maximalen Bedeutungslosigkeit“. Um sicherzugehen, dass diese Tage
historisch leer bleiben, greifen die Staaten zu drastischen
Maßnahmen. Große Politiker reisen bewusst nicht. Militärs fahren
Systeme herunter. Unternehmen verschieben Produkteinführungen.
Selbst Hollywood vermeidet an diesen Tagen Kinostarts mit
Blockbuster-Potenzial. Ein Regierungsberater bringt die Strategie
auf den Punkt: „Wenn die Menschheit schon historische Ereignisse
produziert, dann bitte mit vernünftigem Flow.“ Und genau deshalb
soll verhindert werden, dass irgendwann ein Kind im
Geschichtsunterricht sagen muss: „Boah, die große Revolution begann
einfach mit den Ereignissen von 12/5.“
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