Beschreibung
vor 5 Monaten
Deutschland wirkt müde, überfordert, blockiert: Aber warum
eigentlich? Im Gespräch mit dem Historiker Frank Trentmann gehen
wir der Frage nach, wie sich die Bundesrepublik mental selbst im
Weg steht und was unsere Geschichte damit zu tun hat. Ausgehend von
Trentmanns Büchern „Aufbruch des Gewissens. Eine Geschichte der
Deutschen von 1942 bis heute“ und „Die blockierte Republik.
Deutschland zwischen Vergangenheit und Revolution“ diskutieren wir:
wie sich nach 1945 der Blick von Schuld zu Scham verschiebt und
warum das den Umgang mit der NS-Vergangenheit bis heute prägt wie
eine ausgreifende Moralrhetorik zur Ressource wird: Zur
Selbstentlastung, zum Opferwettbewerb und zur politischen Waffe
warum Ostalgie und Westalgie zwei Seiten derselben nostalgischen
Verklärung sind und was dabei über DDR-Diktatur und westliche
Aufbauhilfe gern ausgeblendet wird weshalb Deutschland Migration
fast nur noch als Problem sieht, obwohl der Sozialstaat auf
Zuwanderung angewiesen ist wieso die Rentenfrage, die Angst vor
sozialem Abstieg und gefühlte Ungleichheit Populismus befeuern,
obwohl die Daten ein differenzierteres Bild zeichnen und wie eine
lebendige Demokratiekultur aussehen könnte, die nicht nur von
Wahlen lebt, sondern von eingeübter Streitkultur, Perspektivwechsel
und „kindness“ im Alltag Statt in Kulturpessimismus zu versinken,
fragt Trentmann historisch informiert: Was würde passieren, wenn
wir unsere Gegenwart nicht einfach in die Zukunft verlängern,
sondern uns an frühere Phasen radikalen Wandels erinnern:
Lastenausgleich, Wohnungsbau, Rentenreform, Einwanderung und daraus
Mut für neue Lösungen schöpfen? Ein Gespräch über Geschichte als
Störung des Tunnelblicks, über die Rolle der politischen Mitte, die
Grenzen von Narrativen und darüber, warum Demokratie eine
einzuübende Praxis ist und kein Versprechen auf ewige Stabilität.
Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Vorstellung Frank
Trentmann 0:42 „Früher war alles besser"? – Nostalgie, AfD und die
Angst vor der Zukunft Uns gibt es (bald) auf amazon music, Apple
Music, Bluesky, Deezer, Facebook, Mastodon, Podimo, RTL+, Spotify,
Substack, Threads, X und YouTube. Schaut euch doch einfach mal hier
um: https://linktr.ee/scobel Moderation, Recherche & Skript:
Gert Scobel Gast: Frank Trentmann Eine Produktion der probono
Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen
Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit
Unterstützung von: Alexander Hollmer, Arne Clasvogt, Claus Ast und
Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal von drei gemeinnützigen
Organisationen: Der Udo Keller Stiftung Forum Humanum (
https://www.forum-humanum.org/start.html) und der Okeanos -
Stiftung für das Meer ( https://okeanos-stiftung.org/) sowie vom
AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement (
https://ave-institut.de/). Fragen und Anregungen gerne jederzeit
per Mail an scobel@probono.tv. Und Tschüss. #scobel
eigentlich? Im Gespräch mit dem Historiker Frank Trentmann gehen
wir der Frage nach, wie sich die Bundesrepublik mental selbst im
Weg steht und was unsere Geschichte damit zu tun hat. Ausgehend von
Trentmanns Büchern „Aufbruch des Gewissens. Eine Geschichte der
Deutschen von 1942 bis heute“ und „Die blockierte Republik.
Deutschland zwischen Vergangenheit und Revolution“ diskutieren wir:
wie sich nach 1945 der Blick von Schuld zu Scham verschiebt und
warum das den Umgang mit der NS-Vergangenheit bis heute prägt wie
eine ausgreifende Moralrhetorik zur Ressource wird: Zur
Selbstentlastung, zum Opferwettbewerb und zur politischen Waffe
warum Ostalgie und Westalgie zwei Seiten derselben nostalgischen
Verklärung sind und was dabei über DDR-Diktatur und westliche
Aufbauhilfe gern ausgeblendet wird weshalb Deutschland Migration
fast nur noch als Problem sieht, obwohl der Sozialstaat auf
Zuwanderung angewiesen ist wieso die Rentenfrage, die Angst vor
sozialem Abstieg und gefühlte Ungleichheit Populismus befeuern,
obwohl die Daten ein differenzierteres Bild zeichnen und wie eine
lebendige Demokratiekultur aussehen könnte, die nicht nur von
Wahlen lebt, sondern von eingeübter Streitkultur, Perspektivwechsel
und „kindness“ im Alltag Statt in Kulturpessimismus zu versinken,
fragt Trentmann historisch informiert: Was würde passieren, wenn
wir unsere Gegenwart nicht einfach in die Zukunft verlängern,
sondern uns an frühere Phasen radikalen Wandels erinnern:
Lastenausgleich, Wohnungsbau, Rentenreform, Einwanderung und daraus
Mut für neue Lösungen schöpfen? Ein Gespräch über Geschichte als
Störung des Tunnelblicks, über die Rolle der politischen Mitte, die
Grenzen von Narrativen und darüber, warum Demokratie eine
einzuübende Praxis ist und kein Versprechen auf ewige Stabilität.
Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Vorstellung Frank
Trentmann 0:42 „Früher war alles besser"? – Nostalgie, AfD und die
Angst vor der Zukunft Uns gibt es (bald) auf amazon music, Apple
Music, Bluesky, Deezer, Facebook, Mastodon, Podimo, RTL+, Spotify,
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Gert Scobel Gast: Frank Trentmann Eine Produktion der probono
Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen
Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit
Unterstützung von: Alexander Hollmer, Arne Clasvogt, Claus Ast und
Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal von drei gemeinnützigen
Organisationen: Der Udo Keller Stiftung Forum Humanum (
https://www.forum-humanum.org/start.html) und der Okeanos -
Stiftung für das Meer ( https://okeanos-stiftung.org/) sowie vom
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https://ave-institut.de/). Fragen und Anregungen gerne jederzeit
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