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vor 1 Woche
Zum 50. Todestag des deutschen Philosophen Martin Heidegger am
26.Mai 2026 bietet sich ein ambivalentes Bild: Zweifellos gehört
Heidegger zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts.
Doch seit zwölf Jahren hat das Erscheinen der sogenannten
"Schwarzen Hefte" den Skandal um Heideggers NS-Engagement noch
einmal vertieft. Kann und soll man mit Heidegger noch etwas
anfangen?Im Philosophiecafé wollen wir uns darauf einlassen,
einige Grundgedanken von Heidegger zu verstehen. Zum Beispiel,
warum er meint, dass Existieren immer schon Verstehen bedeutet.
Warum wir zeitliche Wesen sind, die nicht nur einfach in der Welt
vorhanden sind, sondern die sich in ihr entwerfen: von etwas her
auf etwas hin, eigentlich und uneigentlich. Heidegger hat die
alte philosophische Frage nach dem Sein neu gestellt. Was
bedeutet das im 21. Jahrhundert? Und ist Heidegger verstehen
nicht nur schwierig, sondern auch gefährlich?
Sophie Loidolt spricht mit Dieter Thomä, Philosoph und
Heidegger-Experte.
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