Podcaster
Episoden
12.01.2026
53 Minuten
Von W.A. Mozart über Franz Schubert bis Richard Wagner: Seit es
bewegte Bilder gibt, sind berühmte Komponisten auch immer
Leinwandstars gewesen, oder besser gesagt Inspiration für
fantasievolle filmische Melodramen. Denn mit dem wahren Leben der
historischen Persönlichkeiten haben solche Filme kaum etwas zu
tun.
Warum sind sie dennoch wertvoll für das Nachleben dieser
Tonkünstler?
Der Musikwissenschaftler Stefan Schmidl und der Kunsthistoriker
Werner Telesko analysieren in ihrem aktuellen Buch "Kreative
Ekstase" und im Gespräch mit Martin Haidinger die Wirkmacht
solcher Filme und ihre Suche nach den Geheimnissen von
Kreativität und musikalischer Inspiration. Ö1 Science Arena vom
12.1.2026
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05.01.2026
53 Minuten
Wer weiß wie die Liebe funktioniert? Und warum ist jede Liebe
eine Übertragungsliebe? Sigmund Freud näherte sich diesem
Phänomen bereits 1915 in seinen "Bemerkungen über die
Übertragungsliebe".
Ein heikles Thema, damals wie heute. Dabei liegt es doch nahe,
dass Patienten gegenüber ihren Psychoanalytikern, die sie
mehrmals pro Woche treffen, Liebesgefühle und erotische Fantasien
entwickeln können.
Katrin Mackowski diskutiert mit Jeanne Wolff-Bernstein, Gerald
Pail, und zwei Kandidatinnen in Ausbildung, mit Simone
Öhlschläger und Anna Helbok.
Science Arena vom 5.1.2026
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22.12.2025
57 Minuten
Eine Diskussion mit unheimlich vielen wenig bekannten
Einzelheiten: Was waren die Erfolgsrezepte des
Nationalsozialismus und wie konnte diese Ideologie und ihre
Exponenten so viele Deutsche und Österreicher selbst dann noch
bei der Stange halten, als der Untergang des "Dritten Reichs"
unausweichlich war.
Die beiden Starhistoriker Götz Aly ("1933-1945-Wie konnte das
geschehen")und Kurt Bauer("Niemandsland zwischen Krieg und
Frieden. Österreich im Jahr 1945, derzeit auf der Shortlist zur
Wahl des "Wissenschaftsbuchs des Jahres") geben Antworten und
gehen der bangen Frage nach, ob "es" wieder geschehen kann.
Ö1-Science Arena Kontroverse aus dem Wiener Ringturm vom
22.12.2025
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15.12.2025
53 Minuten
Klassiker des Wissens: Hannah Arendt und die Freiheit, frei zu
sein
1967 veröffentlichte Hannah Arendt (1906 bis 1975) einen Essay,
dem sie den Titel "Über die Revolution" gab, und der 2017 posthum
unter dem Titel "Die Freiheit, frei zu sein" erschien. Die
Denkerin legt darin in knapper Form und inhaltlich geballt eines
ihrer wichtigen Lebensthemen nieder: Die Ambivalenz und die
grausamen Missbräuche der Ideen von Freiheit und Revolution.
Nicht zuletzt spiegelt sich Arendts eigenes Schicksal als
verfolgte Jüdin während der NS-Zeit in ihren Gedanken wieder.
Martin Haidinger bringt den Text anlässlich des 50. Todestages
(4. Dezember) von Hannah Arendt einem interessierten Publikum im
Radiokulturhaus näher; und wir hören Hanna Arendt im Original. Ö1
Science Arena vom 15.12.2025
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01.12.2025
54 Minuten
Um das Verhältnis von Politk und Philosophie geht es in der
Science Arena. "Denken ist keine Spezialdisziplin" , sagte einst
die bedeutende Denkerin Hannah Arendt, deren Todestag sich am
4.Dezember zum 50. Mal jährt. sie ist das Thema des Auftakts der
neuen Reihe "Philosophiecafé" mit Sophie Loidolt. Viermal im Jahr
spricht die österreichische Professorin an der Technischen
Universität Darmstadt mit Persönlichkeiten aus der
Philosophie-Community.
Gäste sind diesmal Juliane Rebentisch (Professorin für
Philosophie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg) und
Oliver Marchart (Professor für politische Theorie an der
Universität Wien).
Hereinspaziert ins Philosophie-Cafe!
Ö1 Science Arena vom 1.12.2025
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Über diesen Podcast
Philosophische Streitgespräche, wissenschaftliche Kontroversen, die
für gesellschaftspolitische Debatten sorgen und einladen, beim
lauten Denken live dabei zu sein, wenn Positionen formuliert und
vermeintlich Feststehendes durcheinandergewirbelt wird - ein Labor
für diskursive Experimente.
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