Elmer McCurdy - Der Tote im Geisterhaus

Elmer McCurdy - Der Tote im Geisterhaus

vor 1 Woche
Ein gescheiterter Zugräuber, ein einbalsamierter Körper und eine Entdeckung, die 1976 ein Filmteam erschütterte
54 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche
In dieser Folge von Chronik der Schatten geht es um eine
Geschichte, die so unglaublich klingt, dass sie leicht für eine
Legende gehalten werden könnte. Elmer McCurdy war zu Lebzeiten kein
berühmter Name des Wilden Westens. Er war Arbeiter, Soldat, später
Krimineller — und starb 1911 nach einem misslungenen Zugüberfall in
Oklahoma. Doch seine eigentliche Bekanntheit begann erst nach
seinem Tod. Sein Leichnam wurde nicht beerdigt, sondern
einbalsamiert, ausgestellt, weiterverkauft und über Jahrzehnte
durch Schaustellungen, Museen, Filmkulissen und Vergnügungsparks
gereicht. Erst 1976 entdeckte ein Filmteam der Serie "The Six
Million Dollar Man" in einem Geisterhaus in Long Beach, dass eine
vermeintliche Requisitenfigur aus echtem menschlichem Knochen
bestand. Diese Folge erzählt die belegbare Geschichte hinter Elmer
McCurdy: sein Leben, seinen Tod, die makabre Reise seines Körpers
und die späte Rückgabe seiner Identität. Es geht um den Mythos des
Wilden Westens, um Schaustellerkultur, um den Umgang mit
menschlichen Überresten — und um die Frage, was von einem Menschen
bleibt, wenn andere seine Geschichte zur Attraktion machen.
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