Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 3 Tagen
Nach einem der längsten und tödlichsten Großangriffe Russlands auf
die ukrainische Hauptstadt mit mindestens 24 Toten, zahlreichen
Verletzten und Vermissten beleuchtet Kai Küstner mit Rebecca Barth
die Lage in Kiew und an der Front. Man habe zu viel Optimismus an
diese sogenannte Feuerpause vom Wochenende davor geknüpft, befindet
Rebecca. Die Andeutungen des russischen Machthabers Putin, der
Krieg neige sich dem Ende zu, hält die ARD-Korrespondentin für
reine "Rhetorik", ohne dass dies die Lage entscheidend verändere.
Doch jenseits dessen nimmt Rebecca wahr, dass die Ukraine zuletzt
durchaus selbstbewusster auftrete. Was sie auf Erfolge der
Rüstungsindustrie bei Drohnen und weitreichenden Waffen
zurückführt. Die Ukrainer hätten auch wegen der zurückgefahrenen
US-Unterstützung verstanden, dass sie sich selbst helfen müssten.
Und auch die Lage an den Frontlinien stelle sich deutlich positiver
dar als noch vor wenigen Monaten befürchtet.
Mit seiner langjährigen Erfahrung als China- und USA-Korrespondent
analysiert Stefan Niemann den Besuch von Donald Trump in Peking. So
demonstrativ ihm seine Gastgeber den Roten Teppich ausgerollt
hatten: der US-Präsident wirkte deutlich schwächer als der mächtige
Xi Jinping. Im Staatsfernsehen der Volksrepublik laufen die
symbolträchtigen Bilder vom Staatsbesuch wie Belege einer
Wachablösung: die Tage der Supermacht Amerika seien gezählt, die
Zukunft gehöre China. Zwar hat Xi Jinping Donald Trump wohl
signalisiert, mäßigend auf das iranische Regime einwirken zu
wollen, um die Straße von Hormus wieder frei (auch gebührenfrei!)
zu bekommen, aber ob Chinas kommunistische Führung die Mullahs als
Verbündete fallen lässt, bleibt ungewiss. Unmissverständlich war Xi
nur beim Thema Taiwan: unverhohlen drohte Chinas Staats- und
Parteichef Donald Trump mit einem heftigen Konflikt, sollten sich
die USA in Sachen Taiwan "falsch verhalten". Gemeint sind vor allem
die versprochenen amerikanischen Waffenlieferungen, die Peking als
Provokation und Einmischung in "innere Angelegenheiten" versteht.
Ob Taiwans de facto Schutzmacht USA die demokratisch regierte Insel
tatsächlich "aufgeben", um China in anderen kontroversen Fragen
milde zu stimmen, wird sich noch zeigen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Russischer Zerstörer vor Fehmarn
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-zerstoerer-ostseekueste-100.html
Podcast-Tipp: 11KM live: Deutsche Geheimdienste - bald größer und
gefährlicher?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:49a4dd917eded8b8/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
die ukrainische Hauptstadt mit mindestens 24 Toten, zahlreichen
Verletzten und Vermissten beleuchtet Kai Küstner mit Rebecca Barth
die Lage in Kiew und an der Front. Man habe zu viel Optimismus an
diese sogenannte Feuerpause vom Wochenende davor geknüpft, befindet
Rebecca. Die Andeutungen des russischen Machthabers Putin, der
Krieg neige sich dem Ende zu, hält die ARD-Korrespondentin für
reine "Rhetorik", ohne dass dies die Lage entscheidend verändere.
Doch jenseits dessen nimmt Rebecca wahr, dass die Ukraine zuletzt
durchaus selbstbewusster auftrete. Was sie auf Erfolge der
Rüstungsindustrie bei Drohnen und weitreichenden Waffen
zurückführt. Die Ukrainer hätten auch wegen der zurückgefahrenen
US-Unterstützung verstanden, dass sie sich selbst helfen müssten.
Und auch die Lage an den Frontlinien stelle sich deutlich positiver
dar als noch vor wenigen Monaten befürchtet.
Mit seiner langjährigen Erfahrung als China- und USA-Korrespondent
analysiert Stefan Niemann den Besuch von Donald Trump in Peking. So
demonstrativ ihm seine Gastgeber den Roten Teppich ausgerollt
hatten: der US-Präsident wirkte deutlich schwächer als der mächtige
Xi Jinping. Im Staatsfernsehen der Volksrepublik laufen die
symbolträchtigen Bilder vom Staatsbesuch wie Belege einer
Wachablösung: die Tage der Supermacht Amerika seien gezählt, die
Zukunft gehöre China. Zwar hat Xi Jinping Donald Trump wohl
signalisiert, mäßigend auf das iranische Regime einwirken zu
wollen, um die Straße von Hormus wieder frei (auch gebührenfrei!)
zu bekommen, aber ob Chinas kommunistische Führung die Mullahs als
Verbündete fallen lässt, bleibt ungewiss. Unmissverständlich war Xi
nur beim Thema Taiwan: unverhohlen drohte Chinas Staats- und
Parteichef Donald Trump mit einem heftigen Konflikt, sollten sich
die USA in Sachen Taiwan "falsch verhalten". Gemeint sind vor allem
die versprochenen amerikanischen Waffenlieferungen, die Peking als
Provokation und Einmischung in "innere Angelegenheiten" versteht.
Ob Taiwans de facto Schutzmacht USA die demokratisch regierte Insel
tatsächlich "aufgeben", um China in anderen kontroversen Fragen
milde zu stimmen, wird sich noch zeigen.
Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
Russischer Zerstörer vor Fehmarn
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-zerstoerer-ostseekueste-100.html
Podcast-Tipp: 11KM live: Deutsche Geheimdienste - bald größer und
gefährlicher?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:49a4dd917eded8b8/
Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Weitere Episoden
49 Minuten
vor 6 Tagen
44 Minuten
vor 1 Woche
56 Minuten
vor 1 Woche
54 Minuten
vor 2 Wochen
51 Minuten
vor 3 Wochen
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.