Diverstiätssensibler Umgang mit Künstlicher Intelligenz - ein Orientierungsleitfaden

Diverstiätssensibler Umgang mit Künstlicher Intelligenz - ein Orientierungsleitfaden

vor 1 Woche
Interview mit den Forscherinnen Sabine Klinger und Susanne Sackl-Sharif
51 Minuten
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Podcast
Podcaster
Digitaler Wandel und Kommunikation - mit Menschen, für Menschen

Beschreibung

vor 1 Woche
Was haben Diversität und Gender mit generativer Künstlicher
Intelligenz zu tun? Eine ganze Menge, wie meine beiden
Gesprächspartnerinnen heute zeigen. Denn Large Language Models
(LLM) sind biased, also nicht neutral. Abhängig von Trainingsdaten
und Gewichtung der verschiedenen Aspekte haben KI‑Modelle und die
auf ihnen basierenden Systeme blinde Flecken und Datenlücken. Diese
Konstruktion verstärkt oft Vorurteile und Stereotype und kann
damit, vor allem im Kontext der Sozialen Arbeit, ein echtes Problem
sein. Sabine Klinger und Susann Sackl-Sharif forschen zu diesen
Biases und legen den Fokus auf die mangelnde Diversität und die
Gender Data Gap. Der Gender Data Gap beschreibt eine traurige
Tatsache: Die meisten Daten, sei es medizinisch, soziologisch oder
in anderen Kontexten, werden zu Männern erfasst. Frauen wurden und
werden deutlich weniger erfasst. Das führt dazu, dass wir bei
Standardnutzern leider meist wirklich von der männlichen Form
sprechen. Bei KI-Systemen bedeutet das: Die Trainingsdaten haben
viele blinde Flecken und Lücken in Bezug auf Frauen und ihre Rolle
in der Gesellschaft und sie reproduzieren Stereotype und Klischees.
Im Podcast machen Sabine und Susanne deutlich, dass wir als
Fachkräfte der Sozialen Arbeit durch unsere Prompts, also die
Eingaben in KI-Systeme, zumindest eingeschränkt beeinflussen
können, ob solche Klischees verstärkt werden. Hier gilt: Weniger
ist mehr.
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