Beschreibung
vor 5 Tagen
Nach dem ersten Video über Claude Code kamen drei Fragen immer
wieder. Brauche ich den Max Plan? Warum sind die Limits so
schnell aufgebraucht? Was kostet das eigentlich, wenn so ein Tool
online läuft? In dieser Folge beantworte ich sie. Aus der Sicht
von jemandem, der selbst nicht programmiert und trotzdem zwei
funktionierende Webapps gebaut hat.
Von außen sieht es so aus, als könnte jeder einfach etwas
reintippen und am Ende steht eine fertige Webapp, mit der sich
monatlich Geld verdienen lässt. So einfach ist es nicht. Ich bin
in ein paar Fallen getappt und erzähle, in welche.
Die Pro-Falle und die Token-Falle
Der Max Plan ist nicht zwingend. Pro reicht zum Einstieg.
Anspruchsvolle Aufgaben bringen dich allerdings schnell ans
Limit. Der häufigste Grund: ein einziges, ewig langes
Chatfenster. Bei jeder neuen Frage liest die KI den kompletten
Verlauf erneut mit. Das frisst Tokens. Meine Lösung: in kleinen
Schritten arbeiten, Zwischenstände zusammenfassen lassen, Chat
leeren oder neu starten, mit der Zusammenfassung weiterarbeiten.
Die 20-Euro-Lektion
Eine Nutzerin hat in mein Tool eine ungewöhnliche Suchanfrage
eingegeben. Apify hat daraufhin nicht 20, sondern tausende
Werbeanzeigen zusammengesucht. Mein Filter hatte einen kleinen
Fehler. Ergebnis: 20 Euro API-Kosten für eine einzige Abfrage,
die am Ende nicht mal ein Resultat geliefert hat. Bei einem
Launch mit hunderten Leuten wäre daraus schnell ein vierstelliger
Betrag geworden.
Was ich heute anders machen würde
Ich würde nicht mit dem Ziel starten, sofort eine verkaufbare App
online zu stellen. Ich würde mir eine konkrete, wiederkehrende
Aufgabe aus dem Alltag suchen und genau die automatisieren. Für
mich lokal nutzen, lernen, verstehen. Erst wenn echte Menschen
sich einloggen und persönliche Daten eingeben, kommt das Thema
Datenschutz mit voller Wucht dazu. Und da hört der Spieltrieb
auf.
Weitere Themen in der Folge: warum ein gutes Konzept die
wichtigste Investition ist, was Laravel mit dem ganzen Aufbau zu
tun hat, wie weit man als Nichtprogrammierer wirklich kommt und
warum sensible Daten kein Spielfeld sind.
---
Du hörst Online Umsatz to go. Ich bin Sabine Kaluscha, Mama,
Unternehmerin und die Frau, die lieber E-Mails schreibt als auf
Social Media tanzt.
Hier bekommst du keine endlosen Monologe, sondern kurze Impulse.
Mal motivierend, mal direkt zum Umsetzen. So, wie eine
Sprachnachricht von einer guten Freundin, die dir Klartext über
Marketing und Business schickt.
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