MDR KULTUR Fragebogen an Peggy Mädler

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vor 2 Monaten
"Selbstregulierung des Herzens" heißt der neue Roman von Peggy Mädler. Sie schreibt über Träume eines Programmierers in der DDR. Sie ist Gast im MDR KULTUR Café.
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Beschreibung

vor 2 Monaten
Selbstregulierung ist ein Begriff aus der Kybernetik. Peggy Mädler
erzählt, wie sie die Kybernetik als Variante der Systemtheorie in
der Geschichte der DDR entdeckt hat: als einen kurzen Moment nach
dem Bau der Mauer, in dem es in akademischen Kreisen möglich
schien, dass die Partei etwas von ihrer totalen Kontrolle abgibt.
Peggy Mädler, Jahrgang 1975, wurde in Dresden geboren. Zuletzt war
sie erfolgreich mit dem Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen
betrinken sich und gründen den idealen Staat“ (gemeinsam mit Annett
Gröschner und Wenke Seemann). „In den Begriff Selbstregulierung
habe ich mich sofort verliebt“, sagt Peggy Mädler. „Allerdings habe
ich ihn anfangs stärker auf die persönlichen Beziehungen der
Menschen bezogen als auf die gesellschaftlichen Verhältnisse.“ So
sei dieser Begriff zum Prinzip ihres Romans geworden.
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