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Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten...
Beschreibung
vor 2 Wochen
Leonie und Benedikt sind 64 Jahre verheiratet. Vierundsechzig
Jahre. Kurz vor der diamantenen Hochzeit stirbt Benedikt plötzlich
und Leonie - tanzt mit ihm als Luftfigur durch die Küche, spielt
Backgammon mit einer ihr gegenüber aufgestellten
Benedikt-Fotografie und spricht mit ihm, als sei er noch immer da.
Gut möglich, dass das auf eine Weise sogar stimmte. Diese behutsam
gedrehten Szenen entstammen einem Dokumentarfilm, den Sigrid
Klausmann über ihre Mutter drehte. Klausmann kommt 1955 im
Schwarzwald zur Welt, 6 Geschwister, mit 19 arbeitet sie als
Lehrerin. Sie lernt ihren Mann, den Schauspieler Walter Sittler
kennen. Schnell werden sie Eltern dreier Kinder, Klausmann
unterrichtet jetzt Modern Dance und arbeitet als gefeierte
Choreografin. Seit 2007 dreht sie Dokumentarfilme über und mit
Kindern und Jugendlichen, Filme, die ausgesprochen fein und
gleichzeitig intensiv sind. Sich nicht angesprochen zu fühlen, ist
quasi ausgeschlossen. Das gilt vielleicht sogar besonders für ihren
- wie sie sagt - mit 71 Jahren letzten Film, „Girls don’t cry“, den
niemand nicht sehen sollte. Schön, dass Sigrid Klausmann Zeit
finden konnte, um uns hier in Berlin im Studio zu besuchen.
Playlist: Paul Simon - Graceland Melanie - Alexander Beetle
Bluesquemperfect - I don't wanna talk about it Janis Joplin - Cry
Baby Lea & the Loved Ones - Here we are Van Morrison - These
are the days My Dear Companion - About to depart Diese
Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND
4.0.
Jahre. Kurz vor der diamantenen Hochzeit stirbt Benedikt plötzlich
und Leonie - tanzt mit ihm als Luftfigur durch die Küche, spielt
Backgammon mit einer ihr gegenüber aufgestellten
Benedikt-Fotografie und spricht mit ihm, als sei er noch immer da.
Gut möglich, dass das auf eine Weise sogar stimmte. Diese behutsam
gedrehten Szenen entstammen einem Dokumentarfilm, den Sigrid
Klausmann über ihre Mutter drehte. Klausmann kommt 1955 im
Schwarzwald zur Welt, 6 Geschwister, mit 19 arbeitet sie als
Lehrerin. Sie lernt ihren Mann, den Schauspieler Walter Sittler
kennen. Schnell werden sie Eltern dreier Kinder, Klausmann
unterrichtet jetzt Modern Dance und arbeitet als gefeierte
Choreografin. Seit 2007 dreht sie Dokumentarfilme über und mit
Kindern und Jugendlichen, Filme, die ausgesprochen fein und
gleichzeitig intensiv sind. Sich nicht angesprochen zu fühlen, ist
quasi ausgeschlossen. Das gilt vielleicht sogar besonders für ihren
- wie sie sagt - mit 71 Jahren letzten Film, „Girls don’t cry“, den
niemand nicht sehen sollte. Schön, dass Sigrid Klausmann Zeit
finden konnte, um uns hier in Berlin im Studio zu besuchen.
Playlist: Paul Simon - Graceland Melanie - Alexander Beetle
Bluesquemperfect - I don't wanna talk about it Janis Joplin - Cry
Baby Lea & the Loved Ones - Here we are Van Morrison - These
are the days My Dear Companion - About to depart Diese
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4.0.
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