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Beschreibung
vor 1 Woche
Bei Gemüse ist es so wie bei uns Menschen, manche matchen, manche
nicht so. In dieser Folge rede ich mit Gartenbautechnikerin und
erfahrener Gärtnerin Brigitte Goss über gute und weniger gute
Partnerschaften im Gemüsebeet. Manche Gemüsesorten, Kräuter und
Blumen lieben sich und profitieren gegenseitig voneinander, manch
andere können sich nicht ausstehen.
Paprika und Tomaten mögen sich z.B. nicht, landen sie im Beet
nebeneinander, geht die Paprika ein. Die Tomate sendet vermutlich
Botschaften über ihre Wurzeln, die die Paprika am Wachsen
hindert.
Auch Sellerie und Kopfsalat mögen sich nicht. Abstand reicht,
dass sich die Wurzeln nicht berühren, aber idealerweise mögen sie
lieber getrennte Beete.
Traumpartner sind Tomate und Basilikum, auch Gurke und Basilikum.
Spinat verträgt sich mit fast jedem außer Mangold und rote
Beete.
Grobe Richtlinie: Pflanzen mit ähnlichem Nährstoffbedarf
vertragen sich eher als mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Also
Starkzehrer nicht mit Schwachzehrern.
Starkzehrer sind alle Fruchtgemüse und Schwachzehrer sind alle
Gemüsesorten, die schnell fertig sind.
Die Milpa-Kultur ist ein klassisches Beispiel für gut
funktionierende Mischkultur (Bohne, Mais und Kürbis). Mais bietet
der Bohne eine Rankhilfe, der Kürbis beschattet die Wurzel und
die Bohne versorgt alle mit Stickstoff im Boden.
Vorteil von Mischkultur, gesündere Pflanzen und ertragreiche
Ernte, optimale Platzausnutzung. Für Landwirte leider zu
arbeitsaufwendig, weil sie die Ernte schwieriger macht als
Monokultur.
Blumen wie Tagetes oder Ringelblumen, oder auch blühende Kräuter
sind tolle Partner im Beet und ziehen Nützlinge an, die die
Blüten bestäuben.
Zwiebeln und Knoblauch passen super zu Erdbeeren und halten
Mehltau ab. Zwiebeln und Möhren halten sich zwar gegenseitig
Möhren- und die Zwiebelfliege ab, brauchen aber später
unterschiedlich viel Wasser (Möhre mehr, Zwiebel weniger)
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