Frieden finden mit der Vergangenheit: Warum Loslassen nicht heißt, alles gutzufinden

Frieden finden mit der Vergangenheit: Warum Loslassen nicht heißt, alles gutzufinden

vor 6 Tagen
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Beschreibung

vor 6 Tagen
Frieden mit dem Leben zu schließen heißt nicht, alles gutzufinden.
Es heißt nicht: Alles war richtig. Es heißt nicht: Alles war fair.
Es heißt nicht: Es hat nicht wehgetan. Frieden beginnt oft erst
dort, wo wir aufhören, innerlich dauerhaft gegen die Vergangenheit
anzukämpfen. Nicht, weil das Vergangene harmlos war, sondern weil
unser Leben heute unsere Kraft braucht. In dieser Folge spreche ich
darüber, warum Loslassen nicht bedeutet, etwas schönzureden, warum
Vergebung kein Freispruch für andere sein muss und weshalb wir
manchmal nicht die Vergangenheit loslassen, sondern den Kampf gegen
sie. Außerdem erzähle ich von Ho‘oponopono, einem hawaiianischen
Heilungsritual mit vier einfachen Sätzen: Es tut mir leid. Bitte
vergib mir. Danke. Ich liebe dich. Diese Sätze können helfen, das
Herz wieder zu öffnen, ohne die eigene Wahrheit zu verraten. Für
alle, die spüren: Ich möchte Frieden finden, aber ich möchte nicht
so tun, als wäre alles gut gewesen.
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